Strategie & Readiness-Check

KI-Strategie für den Mittelstand: vom Readiness-Check zur umgesetzten Lösung

Sie wissen nach dem Check, wo Ihr Unternehmen bei KI wirklich steht, welcher Anwendungsfall zuerst kommt und was er voraussetzt. Und Sie bekommen die Umsetzung von denselben Leuten, die beraten haben — nicht nur ein Konzeptpapier. Vor Ort in Hannover, remote im gesamten DACH-Raum.

Flache Brutalist-Illustration: Readiness-Karte mit sechs bewerteten Prüffeldern neben einem Vier-Felder-Raster, in dem der zuerst umzusetzende KI-Anwendungsfall markiert ist
6 Dimensionen im Readiness-Check 4 Felder Nutzen/Aufwand Roadmap mit Pilot als Ergebnis Burgwedel bei Hannoverremote im DACH-Raum
KI-Strategie auf einen Blick
  • LeistungKI-Readiness-Check & Strategie-Roadmap
  • Geprüfte FelderDaten, Prozesse, Systeme, Kompetenzen, Governance, Wirtschaftlichkeit
  • ErgebnisReifegrad, priorisierte Use-Case-Liste, Roadmap mit Pilot
  • ZielgruppeKleine und mittlere Unternehmen im Mittelstand
  • EinsatzgebietHannover & Umgebung · DACH-Raum remote
  • ErfahrungÜber 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung
  • Telefon+49 511 9999 3960
  • E-Mailinfo@yagemi.de
  • ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Warum KI-Projekte im Pilotstadium stecken bleiben

  • Einzelne Teams testen KI-Werkzeuge auf eigene Faust — niemand weiß, welche Daten dabei das Haus verlassen.
  • Ein Pilot läuft, aber es fehlt der Beschluss, ob und wie er in den Regelbetrieb übergeht.
  • Die Werkzeugauswahl steht vor der Prozessfrage: gekauft wird eine Lizenz, gelöst wird kein Ablauf.
  • Der Nutzen bleibt unbelegt, weil niemand vorher festgelegt hat, woran der Erfolg gemessen wird.
  • Die Daten liegen verstreut in Ordnern, Postfächern und Fachanwendungen — die KI findet nichts Verlässliches.

Keiner dieser Punkte ist ein Technikproblem. Sie entstehen, weil die Reihenfolge fehlt: erst Reifegrad, dann Anwendungsfall, dann Werkzeug. Genau diese Reihenfolge stellt der Readiness-Check her. Wenn Sie dagegen schon wissen, welche Lösung Sie brauchen, führt Sie unsere KI-Beratung: Einstieg und Lösungen im Überblick direkter ans Ziel. Geht es breiter um Abläufe und Systeme statt nur um KI, beginnt der Weg bei der Digitalisierungsberatung für Prozesse und Systeme.

Readiness-Check

Sechs Dimensionen entscheiden über Ihre KI-Reife

KI-Reife bedeutet nicht, wie viele Werkzeuge im Einsatz sind. Sie bemisst sich daran, ob Daten auffindbar, Prozesse beschrieben, Systeme anschlussfähig, Zuständigkeiten geklärt, Regeln verbindlich und Erfolge messbar sind. Fehlt eine dieser sechs Voraussetzungen, scheitert später die Umsetzung — nicht die Technik.

Daten

Wir prüfen, welche Daten überhaupt vorliegen, wie gepflegt sie sind und ob sie maschinell erreichbar bleiben.

  • Quellen und Dubletten
  • Pflegestand und Aktualität
  • Zugriff über Schnittstelle statt Export

Prozesse

KI verstärkt einen Ablauf, sie ersetzt ihn nicht. Deshalb schauen wir zuerst auf den Prozess dahinter.

  • Klar beschriebene Abläufe
  • Menge und Wiederholrate
  • Wer entscheidet, wer gibt frei

Systeme & Integration

Ein Ergebnis nützt erst, wenn es dort landet, wo Ihr Team ohnehin arbeitet — im Warenwirtschafts- oder Ticketsystem.

  • Vorhandene Schnittstellen
  • Rückschreiben in das Fachsystem
  • Betrieb und Zuständigkeit

Kompetenzen

Ohne Menschen, die Ergebnisse fachlich beurteilen, bleibt jedes KI-Ergebnis ungeprüft im Raum stehen.

  • Fachliche Prüfinstanz
  • Umgang mit Prompts und Grenzen
  • Interne Ansprechpartner

Governance & Recht

Wir halten fest, welche Daten in welches Werkzeug dürfen, wer freigibt und wie Ergebnisse dokumentiert werden.

  • Verbindliche Nutzungsregeln
  • Umgang mit Personen- und Kundendaten
  • Nachvollziehbare Freigaben

Wirtschaftlichkeit

Vor dem Start legen wir fest, woran Sie den Erfolg messen — sonst lässt sich später nichts belegen.

  • Messgröße vor Projektstart
  • Laufende Kosten realistisch angesetzt
  • Abbruchkriterium vereinbart

Zwei Dimensionen unterschätzen Unternehmen regelmäßig. Bei den Kompetenzen fehlt oft nicht das Technikwissen, sondern jemand, der ein KI-Ergebnis fachlich freigeben darf — hier hilft eine KI-Schulung und AI-Workshop für Ihr Team. Bei Governance geht es zuerst um interne Nutzungsregeln; welche Pflichten darüber hinaus auf Sie zukommen, ordnet unser Artikel dazu ein, was der EU AI Act für Unternehmen bedeutet. Den größeren Rahmen dazu liefert unser Leitfaden zur Digitalisierung im Mittelstand.

Potenzialanalyse

Use Cases nach Nutzen und Aufwand einordnen

Jeder gesammelte Anwendungsfall bekommt zwei Bewertungen. Der Nutzen ergibt sich aus eingesparter Bearbeitungszeit, vermiedenen Fehlern und besserer Erreichbarkeit. Der Aufwand aus Datenlage, nötigen Schnittstellen und Abstimmungsbedarf. Aus beiden Achsen entstehen vier Felder — und daraus die Reihenfolge Ihrer Roadmap.

Nutzen-Aufwand-Raster für KI-Anwendungsfälle mit Priorität, Einordnung, typischen Beispielen und den jeweils offenen Fragen
Priorität Einordnung Typische Anwendungsfälle Vorher zu klären
Zuerst umsetzen Hoher Nutzen, geringer Aufwand Eingehende E-Mails vorsortieren, Produkttexte und Attribute anreichern, interne Wissenssuche, Angebots- und Antwortentwürfe Ist die Datenquelle gepflegt? Wer gibt das Ergebnis frei?
Planen und pilotieren Hoher Nutzen, hoher Aufwand Telefonannahme mit Sprachassistent, Agenten im Kundenservice, Belegverarbeitung mit Rückschreiben ins Fachsystem, Bedarfsprognosen Welche Schnittstellen fehlen? Wer betreibt die Lösung dauerhaft?
Nebenbei mitnehmen Geringer Nutzen, geringer Aufwand Besprechungsnotizen zusammenfassen, Übersetzungen, Rechercheunterstützung, Bildaufbereitung für den Shop Welche Lizenz gilt? Welche Firmendaten dürfen hinein?
Vorerst zurückstellen Geringer Nutzen, hoher Aufwand Eigenes Modell trainieren, KI ohne konkreten Prozessbezug, Werkzeuge ohne Anbindung an Ihre Systeme Gibt es eine einfachere Lösung ganz ohne KI?

Das Raster hält auch fest, was Sie nicht tun sollten. Eine ehrliche Einordnung streicht regelmäßig mehr Anwendungsfälle, als sie freigibt — und spart damit Budget, bevor es gebunden ist. Wie weit Anwendungsfälle aus dem oberen rechten Feld reichen, zeigt unser Überblick zu KI-Agenten im Unternehmen.

So gehen wir vor

So läuft der KI-Readiness-Check ab

Der Check folgt vier Schritten: Bestandsaufnahme, Use-Case-Sammlung, Bewertung und Roadmap. Jeder Schritt endet mit einem greifbaren Zwischenergebnis, das Sie auch ohne uns weiterverwenden können. Wie viel Zeit die Schritte kosten, hängt an der Zahl der beteiligten Fachbereiche — wir nennen den Rahmen vorab.

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Wir sichten Daten, Prozesse und Systeme entlang der sechs Readiness-Dimensionen und halten den Ist-Zustand fest.

    Aufwand für Sie: ein Termin mit den Prozessverantwortlichen und Einblick in Ihre Systeme.

  2. 02

    Use Cases sammeln

    Gemeinsam mit den Fachbereichen tragen wir zusammen, wo im Alltag wiederkehrender Aufwand entsteht — ohne Werkzeug-Vorauswahl.

    Aufwand für Sie: ein Workshop-Block je beteiligtem Fachbereich.

  3. 03

    Bewerten und priorisieren

    Jeder Anwendungsfall wird nach Nutzen und Aufwand eingeordnet, auf Datenlage geprüft und mit einer Messgröße versehen.

    Aufwand für Sie: eine Abstimmungsrunde zur Reihenfolge.

  4. 04

    Roadmap und Pilot

    Sie erhalten den Reifegrad, die bewertete Use-Case-Liste, die Nutzungsregeln und einen ausgewählten Piloten mit Erfolgskriterium.

    Aufwand für Sie: die Entscheidung, womit wir starten.

Eine erste Selbsteinschätzung bekommen Sie auch kostenfrei und anbieterneutral: Die öffentlich geförderten Mittelstand-Digital-Zentren, Forschungseinrichtungen und Industrie- und Handelskammern stellen dafür Selbsttests bereit (Stand: August 2026). Für Digitalisierungs- und KI-Vorhaben existieren zudem öffentliche Förderprogramme; welche im Einzelfall passen, prüfen wir im Erstgespräch.

Sie sind unsicher, ob Ihre Datenlage für den ersten Anwendungsfall reicht? Wir sehen sie uns an — kostenfrei und unverbindlich.

Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Strategie

Was beinhaltet eine KI-Strategie?

Eine KI-Strategie legt fest, wo künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen Nutzen stiftet und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen. Sie umfasst vier Teile: eine Bestandsaufnahme von Daten, Prozessen und Systemen, eine bewertete Liste möglicher Anwendungsfälle, verbindliche Regeln für den Umgang mit KI sowie eine Roadmap mit ausgewähltem Pilotprojekt.

Was ist ein KI-Readiness-Check und was bringt er?

Ein KI-Readiness-Check bewertet, wie gut Ihr Unternehmen auf den Einsatz von KI vorbereitet ist. Geprüft werden Datenlage, Prozessreife, Systemlandschaft, Kompetenzen, Governance und Wirtschaftlichkeit. Sie erhalten einen belastbaren Reifegrad statt eines Bauchgefühls und wissen danach, welche Lücken Sie schließen müssen, bevor das erste Projekt startet.

Welche Voraussetzungen braucht ein Unternehmen für KI?

Sie brauchen keine eigene Datenabteilung. Entscheidend sind drei Dinge: ein klar beschriebener Prozess mit spürbarem Aufwand, Daten, die auffindbar und halbwegs gepflegt sind, und eine Person, die Ergebnisse fachlich beurteilen darf. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, sagen wir das offen und schlagen den passenden Zwischenschritt vor.

Wie priorisieren Sie KI-Use-Cases nach Nutzen und Aufwand?

Wir sammeln Anwendungsfälle mit den Fachbereichen und ordnen jeden in ein Nutzen-Aufwand-Raster ein. Der Nutzen ergibt sich aus eingesparter Bearbeitungszeit, vermiedenen Fehlern und besserer Erreichbarkeit. Der Aufwand aus Datenlage, nötigen Schnittstellen und Abstimmungsbedarf. Zuerst umgesetzt wird, was viel bringt und wenig Vorarbeit verlangt.

Gibt es kostenfreie KI-Readiness-Checks?

Ja. Die öffentlich geförderten Mittelstand-Digital-Zentren stellen kostenfreie und anbieterneutrale Selbsttests bereit, ebenso Forschungseinrichtungen und Industrie- und Handelskammern (Stand: August 2026). Diese Selbsttests liefern eine erste Einordnung. Unser Check geht darüber hinaus: Wir sehen uns Ihre echten Prozesse und Systeme an und begleiten die Umsetzung danach.

Worin unterscheidet sich die KI-Strategie von Ihrer allgemeinen KI-Beratung?

Die KI-Beratung beantwortet die Frage, welche KI-Lösung ein konkretes Problem löst, und führt sie ein. Diese Seite setzt eine Ebene davor an: Sie klärt den Reifegrad, sammelt und bewertet alle Anwendungsfälle und legt die Reihenfolge fest. Wer bereits weiß, was er umsetzen will, startet direkt bei der KI-Beratung.

Wie lange dauert es von der Strategie bis zur ersten laufenden Lösung?

Das hängt vom gewählten Pilotprojekt ab. Ein Anwendungsfall auf vorhandenen Daten und ohne neue Schnittstelle geht deutlich schneller live als einer, der mehrere Systeme verbindet. Genau deshalb wählen wir den Piloten bewusst so, dass er früh sichtbaren Nutzen bringt. Den realistischen Rahmen nennen wir bei der Auswahl.

Sind KI-Projekte förderfähig?

Für Digitalisierungs- und KI-Vorhaben existieren öffentliche Förderprogramme. Welche im Einzelfall passen, hängt von Bundesland, Unternehmensgröße und Projektzuschnitt ab und ändert sich regelmäßig. Wir prüfen das im Erstgespräch, schneiden das Projekt förderfähig zu und verweisen bei Programmen mit Beraterlistung auf die dafür zugelassenen Stellen.

KI-Strategie-Beratung anfragen

Schildern Sie uns kurz, wo KI bei Ihnen gerade diskutiert wird. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

Lars Paetzold, Inhaber & Gründer von Yagemi

Ihr Ansprechpartner

Lars Paetzold

Inhaber & Gründer. Über 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung im Mittelstand. Antwortet persönlich auf Ihre Anfrage.

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