Förder-Check für Digitalisierung & KI · Stand August 2026
Fördermittelberatung für Digitalisierung und KI in Hannover
Wir sagen Ihnen, welche Programme im Jahr 2026 tatsächlich noch Anträge annehmen, welcher Weg zu Ihrem Vorhaben passt und wo Sie eine zugelassene Stelle brauchen. Danach setzen wir das Digitalisierungs- oder KI-Projekt technisch um. Vor Ort in Hannover, remote im gesamten DACH-Raum.
- LeistungFörder-Check + förderfähige Umsetzung
- Unsere RolleLotse — nicht Antragsteller, nicht gelistet
- Programme im BlickBAFA · KfW · INQA · Länderprogramme
- Datenstand31. August 2026
- EinsatzgebietHannover · DACH (remote)
- Telefon+49 511 9999 3960
- ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr
Der Kassensturz
Was 2026 wirklich noch läuft — und was nicht
Die Förderlandschaft für Digitalisierung hat sich seit 2024 stark ausgedünnt. Drei große Bundesprogramme sind ausgelaufen, in Niedersachsen ist der Digitalbonus geschlossen. Was bleibt, sind vier Wege: ein Beratungszuschuss, ein Förderkredit, ein Coaching-Programm und die Programme einzelner Länder. Die folgende Übersicht führt beides — laufend und beendet.
Jede Angabe dieser Übersicht wurde am 31. August 2026 beim jeweiligen Programmträger geprüft. Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich verschieben.
| Programm | Status | Was gefördert wird | Wer den Antrag stellen kann |
|---|---|---|---|
| BAFA — Förderung von Unternehmensberatungen für KMU | Läuft — Anträge bis 31.12.2026 | Externe Unternehmensberatung. Förderfähig sind höchstens 3.500 Euro Beratungskosten. Region Hannover: 50 Prozent, maximal 1.750 Euro. Neue Bundesländer sowie die Regionen Lüneburg und Trier: 80 Prozent, maximal 2.800 Euro. | Ihr Unternehmen — die Beratung muss aber eine beim BAFA registrierte Person erbringen. Yagemi ist dort nicht registriert. |
| KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung (511, 512) | Läuft | Förderkredit in drei Stufen, mit 3 Prozent (LevelUp) oder 5 Prozent (HighEnd) Zuschuss auf den ausgezahlten Kreditbetrag auf den ausgezahlten Kreditbetrag, höchstens 200.000 Euro. KI-Integration nennt die KfW ausdrücklich in Stufe 3. | Sie selbst über Ihre Hausbank — es gilt das Hausbankprinzip, der Antrag läuft nicht direkt bei der KfW. |
| INQA-Coaching (BMAS, ESF Plus) | Läuft — Schecks bis 30.06.2028 | Coaching zu Arbeitsorganisation und Personalpolitik, auch beim Einführen digitaler Arbeitsweisen. 80 Prozent der Kosten für bis zu zwölf Coaching-Tage, Tagessatz höchstens 1.200 Euro. | Ihr Unternehmen — durchführen darf es nur ein autorisierter INQA-Coach. Das Autorisierungsfenster 2026 ist abgelaufen. Yagemi ist nicht autorisiert. |
| Mittelstand-Digital Zentren | Im Übergang | Kostenfreie, anbieterneutrale Orientierung und Workshops — keine Geldleistung. Das Netz endet schrittweise bis Ende 2026; ab 2027 sollen sechs Regionalzentren mit Fokus KI und IT-Sicherheit folgen. | Kein Antrag nötig, Sie wenden sich direkt an ein Zentrum. In Hannover endete die Bundesförderung am 31.05.2026; das Zentrum berät weiter kostenfrei. |
| Digitalbonus Bayern | Läuft bis 31.12.2027 | Zuschuss für Digitalisierungsmaßnahmen. Standard bis 7.500 Euro, Plus bis 30.000 Euro, jeweils bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. | Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern. Pro Monat gibt es ein festes Antragskontingent. |
| Hamburg Digital Check (IFB Hamburg) | Läuft | Zuschuss zu Beratung rund um Informationssicherheit und digitalen Wandel: bis zu 50 Prozent der Ausgaben, maximal 7.500 Euro. | Unternehmen mit Sitz in Hamburg, Antrag über das eAntragsportal der IFB Hamburg. |
| Distr@l (Hessen) | Läuft — Skizzen jederzeit | Vier Förderlinien von der Machbarkeitsstudie bis zur Wachstumsphase — ausschließlich für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die den Stand der digitalen Technik signifikant erhöhen. | Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Hessen. Einstieg über eine Projektskizze, nächste Fristen 20.09. und 02.12.2026. |
| Digitalbonus.Niedersachsen | Beendet | Zuschuss für Digitalisierungsvorhaben. Der klassische Digitalbonus nimmt seit dem 01.01.2022 keine Anträge mehr an, die Variante innovativ trat mit Ablauf des 31.12.2025 außer Kraft. | Niemand mehr. Einen Nachfolger gibt es nicht; die NBank führt andere KMU-Programme, aber kein Digitalisierungs-Zuschussprogramm dieser Art. |
| go-digital (BMWE) | Beendet | Beratung und Umsetzung in Digitalisierungsprojekten. Ausgelaufen am 31.12.2024, ein Nachfolgeprogramm des Bundes gibt es ausdrücklich nicht. | Niemand mehr. Das Ministerium verweist auf Länderprogramme, die Mittelstand-Digital Zentren und die KfW. |
| Digital Jetzt (BMWE) | Beendet | Investitionszuschuss für digitale Technologien und Qualifizierung. Richtlinie bis 31.12.2023 befristet, Förderportal zum 31.03.2026 abgeschaltet. | Niemand mehr — obwohl das Programm in vielen Übersichten weiter auftaucht. |
| go-inno (BMWE) | Beendet | Förderung externer Innovationsberatung. Die Programmseite des Ministeriums nennt das Programm ausgelaufen; eine Förderung externer Beratungsleistungen ist nicht mehr möglich. | Niemand mehr. Ein Enddatum nennt die offizielle Seite nicht. |
Warum die beendeten Programme mit in der Tabelle stehen: Sie tauchen weiterhin in Suchergebnissen, Ratgebern und Förderübersichten auf — teils auf Seiten der Programmträger selbst, teils in Beiträgen, die seit Jahren nicht aktualisiert wurden. Wer sein Projekt darauf plant, verliert Zeit. Wie ein geförderter Digitalisierungsschritt in eine Gesamtplanung passt, zeigt unser Leitfaden zur Digitalisierung im Mittelstand.
Entscheidungshilfe
Welcher Weg passt zu Ihrem Vorhaben?
Der häufigste Fehler ist, mit dem Programm zu beginnen statt mit dem Vorhaben. Ob Sie Beratung einkaufen, investieren, Arbeitsweisen verändern oder sich erst orientieren wollen, führt zu vier völlig verschiedenen Töpfen — und in einem Fall zu gar keinem Antrag.
Sie planen ein Beratungsprojekt
Konzept, Systemauswahl, Prozessanalyse oder Sicherheits-Check: Hier greift die BAFA-Beratungsförderung, in der Region Hannover mit 50 Prozent auf höchstens 3.500 Euro Beratungskosten. Voraussetzung ist eine beim BAFA registrierte Beratung. Gefördert werden höchstens fünf Beratungstage und zwei Beratungen pro Jahr, die Umsatzsteuer bleibt außen vor. In Hamburg deckt der Digital Check denselben Bedarf ab.
Achtung: Die BAFA-Richtlinie schließt Beratungen aus, die überwiegend Fördermittel zum Inhalt haben.
Sie planen eine Investition
Software, Lizenzen, Hardware, ein größeres Integrations- oder KI-Vorhaben: Dafür ist der KfW-Förderkredit Digitalisierung gedacht, mit Zuschuss auf den ausgezahlten Kreditbetrag von 3 oder 5 Prozent und einem Hausbankantrag. Die Variante 512 mit Haftungsfreistellung setzt zwei Jahresabschlüsse voraus. In Bayern kommt der Digitalbonus als direkter Zuschuss dazu.
In Niedersachsen gibt es seit dem Ende des Digitalbonus keinen vergleichbaren Investitionszuschuss.
Es geht um Prozesse und Menschen
Neue digitale Arbeitsweisen einführen, das Team mitnehmen, Abläufe und Verantwortlichkeiten neu ordnen: Das INQA-Coaching übernimmt 80 Prozent der Kosten für bis zu zwölf Coaching-Tage. Durchführen darf es nur ein autorisierter INQA-Coach, und das Coaching muss bis zum 31.12.2028 abgeschlossen sein.
Die fachliche Schulung Ihres Teams am neuen System bleibt davon unberührt — die machen wir.
Sie brauchen erst einmal Orientierung
Wenn noch gar nicht feststeht, was Sie eigentlich digitalisieren wollen, ist Geld nicht das Problem. Die Mittelstand-Digital Zentren beraten kostenfrei und anbieterneutral, ebenso die Industrie- und Handelskammern. Kein Antrag, kein Eigenanteil, keine Bindung.
Auch unser Erstgespräch kostet nichts — und endet bei Bedarf mit einer Empfehlung, nicht mit einem Angebot.
In welchen dieser vier Fälle Sie stecken, lässt sich meist in einem Gespräch klären. Passt keiner, sagen wir das — und arbeiten mit Ihnen ohne Förderung weiter, wenn das Projekt sich trotzdem rechnet. Die inhaltliche Basis dafür liefert unsere Digitalisierungsberatung.
Klare Rollenverteilung
Was wir tun — und was wir ausdrücklich nicht tun
Fördermittelberatung ist ein Feld, in dem viel versprochen wird. Deshalb steht hier schwarz auf weiß, wo unsere Rolle anfängt und wo sie endet. Wir sind Lotse: Wir ordnen ein, schneiden zu und setzen um. Antragsteller sind Sie, zugelassene Stellen sind andere.
Das übernehmen wir
- Wir gleichen Ihr Vorhaben mit den Programmen ab, die zum Stand August 2026 tatsächlich noch Anträge annehmen — und sagen es Ihnen, wenn keines passt.
- Wir schneiden das Projekt auf die Bedingungen eines Programms zu: Leistungsabgrenzung, Zeitpunkt, Nachweise, Abgrenzung zwischen Beratung und Umsetzung.
- Wir erklären die Reihenfolge, die ein Programm verlangt, und welche Unterlagen ein Antrag braucht.
- Wir benennen die Stelle, die für ein Programm zwingend ist: eine beim BAFA registrierte Beratung, ein autorisierter INQA-Coach oder Ihre Hausbank bei der KfW.
- Wir setzen das Digitalisierungs- oder KI-Projekt anschließend technisch um. Das ist unser eigentliches Geschäft.
Das übernehmen wir nicht
- Wir sind nicht beim BAFA als Beratungsunternehmen registriert und nicht als INQA-Coach autorisiert. Beides streben wir auch nicht an.
- Wir stellen keine Anträge in Ihrem Namen und treten gegenüber keinem Programmträger als Antragsteller oder Leitstelle auf.
- Wir versprechen keine Bewilligung. Über eine Förderung entscheidet allein der Programmträger; bei der BAFA-Zuwendung besteht laut Richtlinie ausdrücklich kein Rechtsanspruch.
- Wir verkaufen die Fördermittel-Einordnung nicht als eigenes Beratungsprodukt — sie gehört zum kostenfreien Erstgespräch.
- Wir geben keine Rechts- oder Steuerberatung und keine verbindliche Auskunft zur Beihilfefähigkeit Ihres Vorhabens.
Diese Trennung ist kein Nachteil, sondern eine Bedingung der Programme selbst: Wer eine Lösung verkauft, darf nach der BAFA-Richtlinie nicht zugleich die geförderte Beratung dazu liefern. Unser Beitrag liegt deshalb dort, wo wir wirklich etwas können — in der Umsetzung.
Zur Lotsen-Rolle gehört ein zweiter Punkt, den viele Vorhaben zu spät entdecken: Fast jeder Zuschuss zu Beratung, Coaching oder Digitalisierung läuft als De-minimis-Beihilfe, und alle teilen sich denselben Deckel von 300.000 Euro über drei Jahre. Der Zeitraum ist rollierend, nicht kalenderjährlich — wer nur volle Kalenderjahre zusammenzählt, rechnet seinen Rahmen zu groß. Seit Januar 2026 gibt es dafür ein europäisches Register, das Sie von der eigenen Erklärung bis Ende 2028 trotzdem nicht entlastet. Wie der Deckel wirklich gerechnet wird und wann Töchter zusammengezählt werden, erklärt unser Beitrag zu De-minimis-Beihilfen.
Aus der Praxis
Drei Fallstricke, an denen Förderanträge scheitern
Die meisten gescheiterten Anträge scheitern nicht an der Idee, sondern an Formalien, die in der Richtlinie stehen und selten gelesen werden. Diese drei treffen Digitalisierungsprojekte besonders häufig.
Listungspflicht bei BAFA und INQA
Beide Programme fördern nur Leistungen zugelassener Dritter. Die BAFA-Registrierung setzt voraus, dass mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes aus entgeltlicher Unternehmensberatung stammen — ein IT-Dienstleister erfüllt das in der Regel nicht. Beim INQA-Coaching ist das Autorisierungsfenster 2026 abgelaufen. Wer diese Programme nutzen will, braucht deshalb eine zugelassene Beratung oder einen autorisierten Coach.
Neutralität: keine Beratung zur eigenen Leistung
Die BAFA-Richtlinie fördert keine Beratungen, die Vermittlungstätigkeiten enthalten oder auf den Erwerb von Waren und Dienstleistungen zielen, die die Beratenden selbst vertreiben. Ebenfalls ausgeschlossen sind Beratungen, die überwiegend das Thema Fördermittel behandeln. Genau die Konstellation „Dienstleister berät zur eigenen Software" ist damit nicht förderfähig — hier ist ein neutraler Dritter Pflicht.
Erst der Bescheid, dann der Vertrag
Bei der BAFA-Beratungsförderung darf die Beratung erst nach dem Informationsschreiben der Leitstelle beginnen. Wer vorher startet, verliert die Förderung — und als Beginn zählt bereits der Abschluss des Beratungsvertrags. Wer also erst beauftragt und dann den Antrag stellt, hat die Förderung schon verloren. Planen Sie die Antragszeit von Anfang an ein.
Die Regeln stammen aus der BAFA-Förderrichtlinie in der Fassung vom 12. Dezember 2024 sowie den Programmseiten von INQA und KfW. Belege im Abschnitt Quellen & offizielle Informationen. Welche Kosten das INQA-Coaching selbst abdeckt, was Sie als Unternehmen vorfinanzieren müssen und wo die Förderung endet, vertieft unser Artikel INQA-Coaching: Was gefördert wird — und was nicht.
Zur BAFA-Beratungsförderung selbst gehen wir in einem eigenen Beitrag noch einen Schritt tiefer: die Fördersätze je nach Postleitzahl Ihres Unternehmenssitzes, der Ablauf in sieben Schritten und die Sechs-Monats-Frist für den Verwendungsnachweis, die mit dem Informationsschreiben zu laufen beginnt — nachzulesen in unserem Beitrag zur BAFA-Beratungsförderung.
Ablauf
So läuft der Fördermittel-Check ab
Fünf Schritte, von denen die ersten vier in ein bis zwei Gesprächen erledigt sind. Der fünfte ist das eigentliche Projekt.
-
01
Vorhaben schärfen
Wir klären zuerst, was Sie konkret vorhaben: Beratung, Investition, Prozessveränderung oder reine Orientierung. Der Vorhabenstyp entscheidet, welche Programme überhaupt in Frage kommen.
-
02
Programme abgleichen
Wir prüfen Bund, Land und Region gegen Ihr Vorhaben — mit dem Status, den die Programmträger heute veröffentlichen, nicht mit dem aus alten Übersichten.
-
03
Zuschnitt und Reihenfolge
Wir schneiden das Projekt auf die Programmbedingungen zu und legen die Reihenfolge fest: erst Antrag, dann Bewilligung, dann Start. Bei der BAFA-Förderung zählt schon der Beratungsvertrag als Beginn.
-
04
Zuständige Stelle benennen
Wo eine Listung Pflicht ist, nennen wir Ihnen den Weg dorthin: registrierte Beratung beim BAFA, autorisierter INQA-Coach, Ihre Hausbank bei der KfW oder das nächste Mittelstand-Digital Zentrum.
-
05
Umsetzung
Wir bauen den technischen Teil: Systeme einführen, Schnittstellen verbinden, KI-Anwendungen produktiv machen, Ihr Team schulen. Unabhängig davon, ob am Ende eine Förderung dabei herauskommt.
Sie wissen nicht, ob Ihr Vorhaben in ein laufendes Programm passt? Wir sagen es Ihnen — auch dann, wenn die Antwort Nein lautet.
Digitalisierung besprechenVerwandte Leistungen
Das, was am Ende tatsächlich umgesetzt wird
Eine Förderung ist nie das Ziel, sondern eine Finanzierungsfrage. Diese Leistungen sind der Inhalt, den ein gefördertes Digitalisierungsprojekt üblicherweise hat.
Förderung 2026: was wirklich noch läuft
Programm für Programm mit Status, Sätzen, Fristen und Quelle — inklusive der Programme, die längst beendet sind.
Mehr erfahrenDigitalisierungsberatung
Prozesse analysieren, Systeme auswählen, Roadmap bauen — der Rahmen, in den ein Förderantrag eingebettet wird.
Mehr erfahrenKünstliche Intelligenz (KI)
KI dort einsetzen, wo sie messbaren Nutzen bringt. Die KfW ordnet KI-Integration der höchsten Förderstufe zu.
Mehr erfahrenKI-Schulung & Workshop
Ihr Team am neuen Werkzeug abholen — der Teil, der über den Erfolg eines Digitalisierungsprojekts entscheidet.
Mehr erfahrenRPA & Prozessautomatisierung
Software-Roboter übernehmen wiederkehrende Aufgaben. Typisches Investitionsvorhaben für den KfW-Weg.
Mehr erfahrenIndividuelle Datenintegration
Systeme verbinden statt doppelt pflegen. Schnittstellenprojekte sind klar abgrenzbar und damit gut planbar.
Mehr erfahrenMicrosoft-365-Migration
Umzug in die Microsoft-Cloud mit passenden Lizenzen — häufig der erste Schritt einer Digitalisierungs-Roadmap.
Mehr erfahrenBelege
Quellen & offizielle Informationen
Jede Zahl, jede Frist und jeder Programmstatus auf dieser Seite stammt von der jeweiligen Bewilligungsbehörde, Förderbank oder aus dem Bundesanzeiger. Alle Quellen wurden am 31. August 2026 abgerufen und inhaltlich geprüft. Die externen Links öffnen in einem neuen Tab.
- BAFA — Förderrichtlinie „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU" (PDF) — Geltungsdauer, Fördersätze, Registrierungspflicht, Ausschlüsse, Beginn der Beratung.
- KfW — ERP-Förderkredit Digitalisierung (511, 512) — Stufen, Zuschuss auf den ausgezahlten Kreditbetrag, Zuschusshöchstbetrag, KI in Stufe 3, Hausbankprinzip.
- INQA-Coaching — Informationen für KMU — Förderquote 80 Prozent, bis zu zwölf Coaching-Tage, autorisierte Coaches.
- ESF Plus — Programmseite INQA-Coaching (BMAS) — Programmzeitraum 2023 bis 2029, Durchführung durch autorisierte INQA-Coaches.
- Bundesanzeiger — Förderbekanntmachung Mittelstand-Digital Zentren (BAnz AT 22.12.2025 B2, PDF) — Ende des bestehenden Netzes, sechs Regionalzentren ab 2027, Kostenfreiheit und Anbieterneutralität.
- Digitalbonus Bayern — Förderprogramm — Laufzeit bis 31.12.2027, Förderhöhen Standard und Plus, Monatskontingent.
- IFB Hamburg — Hamburg Digital Check — Bis zu 50 Prozent Zuschuss, maximale Fördersumme 7.500 Euro.
- Hessen — Förderprogramm Distr@l — Vier Förderlinien, Beschränkung auf Forschung und Entwicklung, Einreichefristen.
- NBank — Digitalbonus.Niedersachsen (ausgelaufen) — Antragstellung seit 1. Januar 2022 nicht mehr möglich.
- NBank — Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ (ausgelaufen) — Richtlinie außer Kraft mit Ablauf des 31. Dezember 2025.
- BMWE — go-digital ist ausgelaufen — Auslaufen zum 31. Dezember 2024, kein Nachfolgeprogramm.
- BMWE — go-inno — Statushinweis: Programm ausgelaufen, Förderung externer Beratungsleistungen nicht mehr möglich.
- Digital Jetzt — Förderportal — Richtlinie bis 31. Dezember 2023 befristet, Portal zum 31. März 2026 abgeschaltet.
Wichtiger Hinweis
Diese Seite ordnet öffentliche Förderprogramme ein. Sie ist keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung. Verbindlich sind allein die jeweils geltende Förderrichtlinie und der Bescheid des Programmträgers — über eine Förderung entscheidet ausschließlich der Programmträger, und bei der BAFA-Beratungsförderung besteht laut Richtlinie kein Rechtsanspruch auf die Zuwendung.
Yagemi ist weder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Beratungsunternehmen registriert noch als INQA-Coach autorisiert und tritt in keinem Programm als Antragsteller oder Leitstelle auf. Förderbedingungen ändern sich; prüfen Sie den Stand vor einer Antragstellung an der verlinkten Originalquelle.
FAQ
Häufige Fragen zur Fördermittelberatung
Was macht ein Fördermittelberater?
Ein Fördermittelberater sucht passende Programme, prüft die Förderfähigkeit eines Vorhabens und begleitet den Antrag bis zum Verwendungsnachweis. Manche Programme verlangen dafür eine Zulassung: Die BAFA-Beratungsförderung setzt registrierte Berater voraus, das INQA-Coaching autorisierte Coaches. Yagemi übernimmt die Einordnung und die technische Umsetzung, nicht die Antragstellung.
Was kostet eine Fördermittelberatung?
Das hängt vom Anbieter ab: Spezialisierte Häuser rechnen je nach Modell nach Aufwand oder erfolgsabhängig ab. Bei uns gehört der Förder-Check zum kostenfreien Erstgespräch über Ihr Digitalisierungsprojekt, wir verkaufen ihn nicht als eigenes Produkt. Die BAFA-Richtlinie fördert Beratungen, die überwiegend Fördermittel zum Inhalt haben, ausdrücklich nicht.
Welche Fördermittel gibt es 2026 für die Digitalisierung?
Auf Bundesebene laufen die BAFA-Beratungsförderung mit Anträgen bis Ende 2026, der KfW-Förderkredit Digitalisierung und das INQA-Coaching. Dazu kommen Landesprogramme wie der Digitalbonus Bayern, Distr@l in Hessen und der Hamburg Digital Check. Go-digital, Digital Jetzt und der Digitalbonus.Niedersachsen sind beendet (Stand: 31. August 2026).
Gibt es in Niedersachsen noch einen Digitalbonus?
Nein. Der klassische Digitalbonus.Niedersachsen nimmt seit dem 1. Januar 2022 keine Anträge mehr an, die Variante innovativ trat mit Ablauf des 31. Dezember 2025 außer Kraft. Einen Nachfolger gibt es nicht. Die NBank führt weiterhin andere KMU-Programme, etwa zur Beratung über Wissens- und Technologietransfer, aber kein vergleichbares Zuschussprogramm.
Wird die Einführung von künstlicher Intelligenz gefördert?
Ja, aber nicht über ein eigenes KI-Programm. Die KfW nennt die Integration von künstlicher Intelligenz in Wertschöpfungsbereiche ausdrücklich in der höchsten Stufe ihres Förderkredits Digitalisierung, die einen Zuschuss auf den ausgezahlten Kreditbetrag von fünf Prozent vorsieht. Ab 2027 rücken KI und IT-Sicherheit zudem in den Fokus der neuen Mittelstand-Digital Zentren.
Kann Yagemi den Förderantrag für mich stellen?
Nein. Wir sind weder beim BAFA als Beratungsunternehmen registriert noch als INQA-Coach autorisiert und streben beides nicht an. Antragsteller sind immer Sie selbst, bei der KfW zusätzlich Ihre Hausbank. Wir ordnen die Programme ein, schneiden Ihr Projekt förderfähig zu und nennen Ihnen die zuständigen Stellen.
Wann muss man Fördergeld zurückzahlen?
Das regelt jedes Programm selbst. Ein Zuschuss wie bei der BAFA bleibt in der Regel beim Unternehmen, solange Sie die Auflagen einhalten und den Verwendungsnachweis fristgerecht vorlegen. Ein Förderkredit der KfW ist dagegen ein Darlehen und wird getilgt, der Zuschuss auf den ausgezahlten Kreditbetrag verringert nur die Restschuld. Verbindlich ist Ihr Bescheid.
Wie finde ich das passende Förderprogramm?
Beginnen Sie mit der Art des Vorhabens, nicht mit dem Programm. Beratung, Investition, Prozessveränderung und reine Orientierung führen zu ganz unterschiedlichen Töpfen. Erst danach lohnt der Blick in die Förderdatenbank des Bundes oder das Gespräch mit einem Mittelstand-Digital Zentrum, das kostenfrei und anbieterneutral berät.
Fördermittel-Check anfragen
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in zwei, drei Sätzen. Wir sagen Ihnen, welche Programme dafür in Frage kommen — und welche nicht. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
Ihr Ansprechpartner
Lars Paetzold
Über 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung im Mittelstand. Antwortet persönlich auf Ihre Anfrage.
- Telefon+49 511 9999 3960
- E-Mailinfo@yagemi.de
- ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr
- Abgleich Ihres Vorhabens mit den laufenden Programmen
- Ehrliche Antwort, auch wenn kein Programm passt
- Hinweis auf die zuständige zugelassene Stelle
- Umsetzung des Digitalisierungs- oder KI-Projekts durch uns