Digitalisierung nach Branche: Logistik und Großhandel
Digitalisierung in der Logistik und im Großhandel
Bestände, denen Ihr Verkauf glaubt. Aufträge, die ohne Rückfrage durch das Lager laufen. Wir digitalisieren die Kette von der Rampe bis zur Rechnung: Lagerverwaltung, Versand, EDI und die Bestellannahme im B2B. Anbieterneutral, weil wir keine Lizenzen verkaufen.
- EinsatzgebietVor Ort in Hannover und Umgebung · remote im DACH-Raum
- BranchenGroßhandel, B2B-Distribution, Versandhandel, Fulfillment
- Unsere RolleAuswahl, Einführung, Anbindung, Automatisierung
- SystemschwerpunktWarenwirtschaft, Lagerverwaltung, Versand, EDI, B2B-Shop
- Nicht im LeistungsumfangFördertechnik, Regalanlagen, Fahrzeugtelematik, Tourenplanung
- Typische StartpunkteWareneingang, Kommissionierung, Versand, Bestellannahme
- AnbieterbindungKeine — wir verdienen nichts an Lizenzen
- ErfahrungÜber 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung
- ErstgesprächKostenfrei und unverbindlich
- Telefon+49 511 9999 3960
- E-Mailinfo@yagemi.de
- ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Wo im Lager und im Auftrag Zeit verloren geht
Sechs Stationen, sechs Übergaben — und an jeder kann eine Menge, ein Beleg oder ein Termin verloren gehen. Der Schaden zeigt sich dabei fast nie dort, wo er entsteht: Ein falsch gebuchter Wareneingang fällt erst beim Kommissionieren auf, eine fehlende Rückmeldung erst in der Reklamation, ein veralteter Bestand erst in der Absage an den Kunden.
Wareneingang
Die Lieferung steht auf der Rampe, der Bestand steht auf Papier
Der Lieferschein wird abgehakt und später abgetippt. Fehlmengen, falsche Chargen und Bruch fallen deshalb nicht bei der Annahme auf, sondern erst, wenn ein Kunde den Artikel bestellt und niemand ihn findet. Die Reklamation beim Lieferanten kommt dann zu spät.
Einlagerung
Ware liegt dort, wo Platz war, nicht dort, wo sie hingehört
Ohne feste Lagerplätze wächst mit jedem Wareneingang ein zweiter Anbruch derselben Artikelnummer an einer anderen Stelle. Der Bestand im System bleibt rechnerisch richtig und praktisch unbrauchbar, weil er keine Adresse hat.
Kommissionierung
Gelaufen wird nach Erfahrung, nicht nach Weg
Das Wissen, wo was liegt, hängt an zwei oder drei Personen. Fallen sie aus, verdoppelt sich die Zeit pro Auftrag, und Fehlgriffe landen als Retoure beim Kunden. Eine Aushilfe einzuarbeiten dauert Wochen statt Stunden.
Versand
Jedes Paket wird zweimal erfasst
Adresse und Gewicht werden aus dem Auftrag ins Portal des Versanddienstleisters übertragen, die Sendungsnummer anschließend zurück in den Auftrag. Bei mehreren Dienstleistern läuft das in mehreren Portalen parallel, und die Statusfrage des Kunden beantwortet weiterhin ein Mensch.
Retoure
Zurückgeschickte Ware verschwindet zwischen Rampe und Bestand
Der Karton wird geöffnet, begutachtet und beiseitegestellt. Bis jemand entscheidet, ob die Ware wieder verkäuflich ist, steht sie weder im Bestand noch in der Gutschrift. Der Kunde fragt nach, der Verkauf verkauft in der Zwischenzeit Ware, die im Regal stünde.
Nachbestellung
Bestellt wird nach Gefühl
Mindestbestände stehen im Kopf des Einkäufers, Saisonartikel kommen zu spät und Ladenhüter binden Kapital, das an anderer Stelle fehlt. Wer nachrechnen will, exportiert nach Excel und ist damit einen halben Tag beschäftigt.
Auffällig ist, dass die Folgen fast nie dort auftauchen, wo die Ursache liegt: Der unsaubere Wareneingang kostet den Verkauf einen Auftrag, die fehlende Lagerplatzführung kostet die Aushilfe eine Stunde. Wie sich diese Kette Schritt für Schritt aufräumen lässt, beschreibt auch unser Artikel zum Thema Lagerverwaltung optimieren.
Station für Station
Was Digitalisierung an jeder Station tatsächlich verändert
Digitalisierung in der Logistik heißt, dass jede Warenbewegung im System gebucht wird, statt auf Papier zu stehen: Wareneingang, Lagerplatz, Kommissionierung, Versand, Retoure. Erst wenn diese Kette lückenlos ist, tragen Auswertungen, Prognosen und Automatisierung. Die dritte Spalte ist deshalb die wichtigste.
| Station | Was heute oft manuell läuft | Was die Digitalisierung bringt | Voraussetzung |
|---|---|---|---|
| Wareneingang | Lieferschein wird abgehakt, Abweichungen landen auf einem Zettel, die Buchung folgt später. | Erfassung per Handgerät gegen die Bestellung. Abweichung, Charge und Mindesthaltbarkeit werden im Moment der Annahme dokumentiert. | Bestellungen liegen im System, Artikel haben eine eindeutige Nummer oder GTIN. |
| Einlagerung | Ware kommt dorthin, wo Platz ist. Der Ort steht im Kopf oder auf einem Regalzettel. | Jeder Bestand bekommt eine Lagerplatz-Adresse. Umlagerungen werden gebucht, Anbrüche zusammengeführt. | Lagerplätze sind benannt und beschriftet, und eine Person im Betrieb pflegt die Struktur verbindlich. |
| Kommissionierung | Pickzettel auf Papier, Reihenfolge nach Erfahrung, Quittierung am Packtisch. | Beleglos am Handgerät, Weg und Reihenfolge kommen vom System, der Griff wird gegen den Artikel geprüft. | Lagerplatzführung steht und die Bestände sind belastbar. Ohne diese Basis führt das System in die Irre. |
| Versand | Adressen im Portal des Dienstleisters eintippen, Sendungsnummer zurück in den Auftrag kopieren. | Label direkt aus dem Auftrag, Versandart nach Regel je Gewicht, Land und Kundengruppe, Sendungsnummer automatisch zurück. | Versandarten und Regeln sind entschieden, die Konten bei den Dienstleistern liegen vor. |
| Retoure | Karton öffnen, beurteilen, beiseitestellen. Gutschrift und Bestandskorrektur folgen irgendwann. | Rücksendung ist angekündigt und dem Auftrag zugeordnet. Grund und Zustand werden erfasst, Bestand und Gutschrift folgen dem Vorgang. | Es ist festgelegt, wer entscheidet, ob Ware wieder verkäuflich ist, und in welcher Frist. |
| Nachbestellung | Mindestbestände im Kopf, Bestellvorschlag per Excel-Export, Lieferzeiten aus Erinnerung. | Vorschlag aus Verbrauch, Lieferzeit und Mindestbestand. Saison und Aktionen werden als Korrektur eingeplant, nicht geschätzt. | Ein- und Auslagerungen werden vollständig gebucht, Lieferzeiten und Staffelpreise sind gepflegt. |
Die Voraussetzungen stehen bewusst mit in der Tabelle, weil sie den Zeitplan bestimmen. Alle sechs Stationen buchen gegen dieselbe Datenbasis, und die liegt in der Warenwirtschaft. Wo diese Basis noch fehlt oder ausgereizt ist, beginnt das Projekt bei der Warenwirtschaft mit JTL-Wawi und nicht im Regal.
Anwendungsfälle
Fünf Anwendungsfälle mit ehrlicher Aufwand-Nutzen-Einordnung
Diese fünf Fälle begegnen uns in Projekten mit Großhändlern und Versendern am häufigsten. Zu jedem steht, was er realistisch bringt, was er kostet, welche Voraussetzung im Betrieb erfüllt sein muss und wann wir davon abraten. Ein Beratungsgespräch, in dem alles empfohlen wird, ist keins.
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01
Lager mit festen Plätzen und Handgerät
Lagerplätze anlegen, Bestände darauf buchen, Wareneingang und Kommissionierung mobil erfassen. Der Bestand bekommt damit erstmals eine Adresse, und eine Aushilfe findet den Artikel ohne Rückfrage.
Aufwand und Nutzen: Nutzen hoch, weil jede weitere Verbesserung auf dieser Buchungskette aufsetzt. Aufwand ebenfalls hoch: Die Erstaufnahme des Lagers ist körperliche Arbeit und lässt sich nicht abkürzen.
Voraussetzung: Artikelstammdaten sind eindeutig und die Regale lassen sich sinnvoll beschriften. Ein Lager ohne saubere Artikelnummern wird durch Software nicht ordentlicher.
Wann es sich nicht lohnt: Nicht sinnvoll bei wenigen hundert Artikeln, die eine Person im Griff hat. Dann reicht die Lagerplatzführung der Warenwirtschaft.
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02
Versand aus einem System statt aus fünf Portalen
Labels entstehen aus dem Auftrag, Versandregeln entscheiden je Gewicht, Land und Kundengruppe über den Dienstleister, Sendungsnummern laufen automatisch zurück in Auftrag und Shop.
Aufwand und Nutzen: Nutzen hoch und sofort spürbar, weil der Packtisch der Engpass im Tagesgeschäft ist. Aufwand gering bis mittel, sobald die Konten bei den Dienstleistern vorliegen.
Voraussetzung: Sie können benennen, nach welcher Regel heute entschieden wird, welches Paket zu welchem Dienstleister geht. Diese Regel muss vor der Einrichtung feststehen.
Wann es sich nicht lohnt: Bei wenigen Sendungen pro Tag und einem einzigen Dienstleister ist der Gewinn klein. Dann lohnt zuerst der Wareneingang.
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03
EDI mit Handelspartnern
Bestellung, Lieferavis und Rechnung laufen als strukturierte Nachrichten zwischen Ihnen und dem Handelspartner, statt als PDF im Postfach zu landen und abgetippt zu werden.
Aufwand und Nutzen: Nutzen hoch bei regelmäßigem Belegvolumen, weil dieselbe Arbeit sonst bei jeder Bestellung erneut anfällt. Aufwand mittel bis hoch, da jeder Partner eigene Felder und Prüfregeln verlangt.
Voraussetzung: Der Handelspartner gibt Format und Nachrichtenarten vor. Ihre Artikelnummern müssen zu seinen passen, sonst scheitert die erste Testnachricht an der Zuordnung.
Wann es sich nicht lohnt: Nicht sinnvoll für einzelne Bestellungen im Monat oder für Kunden, die ihr Sortiment ständig wechseln. Dort trägt ein Bestellportal weiter.
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04
Bestands- und Bedarfsplanung statt Bauchgefühl
Der Bestellvorschlag entsteht aus Verbrauch, Lieferzeit und Mindestbestand. Saison und Aktionen werden als geplante Korrektur eingerechnet, nicht im Kopf des Einkäufers geschätzt.
Aufwand und Nutzen: Nutzen doppelt: weniger gebundenes Kapital und weniger Fehlmengen im Verkauf. Aufwand mittel, weil Lieferzeiten und Mindestbestände einmal ehrlich hinterlegt werden müssen.
Voraussetzung: Mindestens ein Jahr sauber gebuchte Bewegungsdaten. Werden Ein- und Auslagerungen nur teilweise erfasst, rechnet das Verfahren auf Sand.
Wann es sich nicht lohnt: Statistische Verfahren und KI-Prognosen helfen nicht bei Artikeln, die selten und unregelmäßig laufen. Dort bleibt die Entscheidung beim Einkauf.
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05
Belegerkennung im Wareneingang und in der Rechnungsprüfung
Lieferscheine und Eingangsrechnungen werden ausgelesen und den Bestellungen zugeordnet, statt Position für Position abgetippt zu werden. Abweichungen zwischen Bestellung, Lieferung und Rechnung fallen sofort auf.
Aufwand und Nutzen: Nutzen wächst mit der Zahl der Lieferanten, weil jede Position, die niemand abtippt, auch keinen Zahlendreher bekommt. Aufwand gering bis mittel, abhängig von der Zahl der Freigabestufen.
Voraussetzung: Bestellungen liegen im System, und es ist geregelt, wer eine Abweichung freigibt. Ohne diese Regel wandert die Verzögerung nur vom Ablagekorb ins Postfach.
Wann es sich nicht lohnt: Bei wenigen Lieferanten mit immer gleichen Belegen ist die Einrichtung teurer als das Abtippen.
Und wo bleibt die künstliche Intelligenz?
In der Logistik wird KI vor allem für zwei Dinge beworben: Bedarfsprognose und Auslesen von Belegen. Beides funktioniert und beides steht oben, weil es Anwendungsfälle sind und keine Strategie. Der Rest der Versprechen aus dem Markt, von autonomen Fahrzeugen bis zur selbststeuernden Lieferkette, setzt Daten und Anlagen voraus, die ein mittelständischer Großhändler in aller Regel nicht hat. Wo genau die Linie zwischen einem lernenden Modell und einer gut eingestellten Regel verläuft, zieht unser Artikel KI in der Logistik: Was im Mittelstand wirklich geht für Lager und Versand im Detail.
Unsere Reihenfolge ist deshalb unspektakulär: erst buchen, dann auswerten, dann prognostizieren. Wenn Sie wissen wollen, welche KI-Themen in Ihrem Betrieb überhaupt tragfähig sind, ist der KI-Strategie- und Readiness-Check der ehrlichere Einstieg als ein Pilotprojekt.
Wo ein Lager tatsächlich Technik statt Prozesse braucht, ordnet unser Artikel zur Lagerautomatisierung die Möglichkeiten ein; welches Handgerät zu welchem Lager passt, klärt der Auswahl-Guide für MDE-Geräte. Für Schichtplanung und Arbeitszeiten im Lager ist die digitale Zeiterfassung der passende Baustein, für Lieferscheine und Rechnungen aus dem Wareneingang das Dokumentenmanagement.
Der teuerste Handgriff im Großhandel
B2B-Bestellungen ohne Telefon und Fax
Im Großhandel entsteht der größte Zeitverlust nicht im Lager, sondern davor: Bestellungen kommen per Telefon, Fax, Mail oder als PDF und werden im Innendienst abgetippt. Jeder Tippfehler wird später zu einer Retoure. Drei Wege führen aus dieser Erfassung heraus, und sie schließen sich nicht aus.
Kundenportal oder B2B-Shop
Ihre Kunden bestellen selbst, sehen ihre individuellen Preise, ihre Auftragshistorie und den Lieferstatus. Der Innendienst beantwortet keine Statusfragen mehr, sondern verkauft.
Passt, wenn: Viele kleine und mittlere Kunden, wiederkehrendes Sortiment, hoher Anteil an Standardbestellungen.
Grenze: Kundenspezifische Preise, Rabattstaffeln und Freigabegrenzen müssen sauber in der Warenwirtschaft liegen. Ein Portal zeigt jede Unordnung im Preisgefüge sofort dem Kunden.
EDI mit den großen Handelspartnern
Bestellung, Lieferavis und Rechnung laufen als strukturierte Nachrichten. Im Handel sind dafür die EDIFACT-Nachrichtenarten ORDERS, DESADV und INVOIC üblich.
Passt, wenn: Wenige, große Partner mit hohem Belegvolumen, oft als Bedingung für die Listung vorgegeben.
Grenze: Rechnet sich erst ab regelmäßigem Volumen. Das Format bestimmt der Partner, nicht Sie, und jede Partneranbindung ist ein eigenes kleines Projekt.
Bestellungen aus Mail und PDF auslesen
Für Kunden, die weiterhin per Mail bestellen: Der Beleg wird ausgelesen, den Artikeln zugeordnet und als Auftragsentwurf vorgelegt. Freigegeben wird von einem Menschen.
Passt, wenn: Viele kleine Kunden mit gewachsenen Gewohnheiten, die sich nicht umstellen lassen und auch nicht sollen.
Grenze: Ohne Prüfschritt niemals buchen. Freitext-Bestellungen mit Kundenartikelnummern brauchen eine gepflegte Zuordnungstabelle, sonst entstehen falsche Positionen.
In der Praxis laufen bei unseren Kunden meist zwei Wege parallel: EDI für die Handelspartner, ein Portal für alle anderen. Die technische Umsetzung der Belegstrecke übernimmt eine Datenintegration mit Lobster Data; sitzt auf der Gegenseite ein Konzern-ERP, kommt die SAP-Datenintegration dazu. Wer zusätzlich über eine B2B-Beschaffungsplattform gefunden werden will, findet die Einordnung in unserem Artikel zu Mercateo und Unite für B2B-Lieferanten. Wie EDI technisch funktioniert, erklärt der Beitrag zur EDI-Schnittstelle.
Umsetzungsbausteine
Womit wir das umsetzen
Diese Seite sagt, was sich für Ihren Betrieb lohnt und in welcher Reihenfolge. Wie die einzelnen Bausteine funktionieren, steht auf den jeweiligen Leistungsseiten. Wir betreuen diese Systeme täglich im Tagesgeschäft unserer Kunden, nicht nur im Projekt.
Fulfillment über das JTL-Netzwerk
Wenn Lager und Versand ganz oder teilweise ausgelagert werden sollen: Anbindung an Fulfillment-Dienstleister statt eigener Halle.
Mehr erfahrenMarktplatz-Bestellungen anbinden
Bestellungen von Amazon, eBay und Co. laufen automatisch in die Warenwirtschaft — inklusive Bestandsabgleich in beide Richtungen.
Mehr erfahrenLagerverwaltung mit JTL-WMS
Lagerplätze, mobile Erfassung und Pick-Strategien für Betriebe, die aus der einfachen Lagerplatzführung herausgewachsen sind.
Mehr erfahrenVersand mit JTL Versandsoftware
Labels aus dem Auftrag, Versandregeln über mehrere Dienstleister und Sendungsnummern, die von selbst zurücklaufen.
Mehr erfahrenEDI-Anbindung mit Lobster Data
Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen zwischen Ihnen und Ihren Handelspartnern, ohne dass jemand Positionen abtippt.
Mehr erfahrenIndividuelle Datenintegration
Wenn Warenwirtschaft, Lager, Shop und Buchhaltung nicht von Haus aus zusammenpassen, bauen wir die Brücke dazwischen.
Mehr erfahrenWiederkehrende Schritte mit RPA
Handgriffe, die sich täglich wiederholen und für die es keine Schnittstelle gibt, übernimmt ein Software-Roboter.
Mehr erfahrenMarktplätze über Feed-Management
Sortimente, Preise und Bestände zu Marktplätzen ausspielen, ohne für jeden Kanal eine eigene Datei zu pflegen.
Mehr erfahrenZu den Stammdaten gehören inzwischen Meldepflichten, die längst nicht mehr nur den Zoll betreffen. Wer Zement, Düngemittel, Eisen und Stahl, Aluminium, Wasserstoff oder Strom aus einem Drittland einführt, entscheidet über dasselbe Warennummern-Feld auch die CBAM-Betroffenheit — befreit sind Einführer unter 50 Tonnen im Jahr, gerechnet über alle betroffenen Nummern zusammen. Ein Emissionsfeld bringt JTL-Wawi dafür nicht mit; wir bilden es über eigene Felder am Artikel ab, statt es in einer Nebenliste zu führen. Wer ab wann meldet, ordnet unser Beitrag zu CBAM für Importeure ein.
Was wir nicht machen
Wir digitalisieren Informationsflüsse: Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Versand, Schnittstellen, Auswertung und Automatisierung. Wir planen und bauen keine Fördertechnik, keine Regalanlagen, keine autonomen Flurförderzeuge und keine Fahrzeugtelematik oder Tourenplanung für Speditionen. Wenn Ihr Vorhaben dort liegt, sagen wir das im Erstgespräch, statt ein Projekt anzunehmen, das wir nicht verantworten können.
Fertigen Sie zusätzlich zum Handel, überschneidet sich vieles mit der Digitalisierung in der Produktion. Den branchenübergreifenden Einstieg mit Prozessanalyse und Roadmap beschreibt unsere Digitalisierungsberatung für den Mittelstand.
So gehen wir vor
Vom Rundgang im Lager bis zur zweiten Zone
Bevor wir über Systeme sprechen, laufen wir Ihre Kette einmal komplett ab — vom Wareneingang bis zur Rechnung, an Ihren echten Belegen und Mengen. Diese Begehung machen wir in Hannover und Umgebung persönlich, weil man Stau im Lager sehen muss, um ihn zu verstehen. Anbindung, Einführung und Schulung laufen danach remote im DACH-Raum; liegt Ihr Lager weiter weg, ersetzen wir die Begehung durch eine Aufnahme entlang Ihrer Belegwege.
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01
Einen halben Tag mitlaufen
Wir stehen an der Rampe, gehen eine Kommissionierrunde mit und schauen dem Packtisch zu. Danach wissen wir, wo Ihre Zeit tatsächlich hingeht, und nicht, wo sie laut Ablaufbeschreibung hingehen sollte.
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02
Reihenfolge festlegen
Wir sortieren die Stationen nach Schmerz und nach Abhängigkeit. Kommissionierung vor der Lagerplatzführung anzugehen, kostet doppelt. Sie bekommen eine Reihenfolge mit Begründung, keine Wunschliste.
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03
In einer Zone einführen
Wir starten in einer Lagerzone oder mit einer Warengruppe, bereinigen deren Stammdaten und binden die Schnittstellen an. Der Rest des Lagers läuft in dieser Zeit unverändert weiter.
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04
Ausrollen und nachschärfen
Nach etwa vier bis sechs Wochen sehen wir uns die ersten Zahlen gemeinsam an, korrigieren Wege und Regeln und rollen erst dann auf das ganze Lager aus.
Sie wissen, dass die Bestände nicht stimmen, aber nicht, an welcher Station Sie anfangen sollen? Wir gehen einen halben Tag mit und sagen es Ihnen.
Unverbindliches Erstgespräch vereinbarenFörderung
Fördermittel für Digitalisierung in Logistik und Großhandel
Vorhaben in Lager und Auftragsabwicklung sind je nach Projekt und Bundesland förderfähig. Die Programmlandschaft ändert sich allerdings laufend, und mehrere bekannte Programme sind in den vergangenen Jahren ausgelaufen. Wir prüfen zu Beginn, ob für Ihr Vorhaben überhaupt ein Programm läuft, und schneiden das Projekt so zu, dass ein Antrag Aussicht hat.
Ehrlich zur Einordnung: Wir sind Lotse, nicht Antragsteller. Verlangt ein Programm eine Registrierung oder Autorisierung der Beratung, nennen wir Ihnen die dafür zugelassenen Stellen. Yagemi besitzt eine solche Listung nicht, und eine Förderzusage kann Ihnen ausschließlich der Programmträger geben. Kostenfrei und anbieterneutral beraten außerdem Ihre Industrie- und Handelskammer und die Mittelstand-Digital Zentren.
Welche Programme aktuell laufen, mit Konditionen, Quellenangabe und Stand-Datum, halten wir zentral auf der Seite zur Fördermittelberatung für Digitalisierung und KI aktuell, damit hier keine veralteten Zahlen stehen.
FAQ
Häufige Fragen zur Digitalisierung in Logistik und Großhandel
Was bedeutet Digitalisierung in der Logistik konkret?
Digitalisierung in der Logistik heißt, dass jede Warenbewegung im System gebucht wird, statt auf Papier zu stehen: Wareneingang, Lagerplatz, Kommissionierung, Versand, Retoure. Erst wenn diese Kette lückenlos ist, tragen Auswertungen, Prognosen und Automatisierung. Roboter und Sensorik kommen im Mittelstand fast immer später, oft gar nicht.
Welche Software brauche ich für die Lagerverwaltung?
Das hängt davon ab, wie viele Lagerplätze und Aufträge Sie haben. Kleine Bestände verwaltet eine Warenwirtschaft mit Lagerplatzführung mit. Sobald mehrere Mitarbeiter gleichzeitig kommissionieren, Chargen oder Seriennummern dazukommen oder mobil gebucht wird, lohnt ein eigenes Lagerverwaltungssystem. Wir prüfen beides an Ihren echten Auftragsmengen, bevor Sie Lizenzen kaufen.
Lohnt sich ein Lagerverwaltungssystem auch für kleine Unternehmen?
Nicht allein wegen der Größe. Entscheidend ist, ob Ihr Bestand belastbar ist und ob Suchzeiten, Fehlgriffe oder Inventurdifferenzen spürbar wehtun. Bei einem Lager mit wenigen hundert Artikeln und einer Person am Regal reicht oft die Lagerplatzführung der Warenwirtschaft. Rechnen Sie ehrlich, bevor Sie ein zweites System einführen.
Gibt es kostenlose Lagerverwaltungssoftware?
Es gibt kostenfreie Einstiegsversionen und Open-Source-Projekte. Sie scheitern selten an den Funktionen, sondern an Betrieb, Updates und Schnittstellen: Wer sie an Warenwirtschaft, Shop und Versand anbinden will, zahlt die eingesparte Lizenz in Arbeitszeit zurück. Für ein Lager mit Tagesgeschäft empfehlen wir eine Lösung mit verlässlichem Support.
Warum scheitern Digitalisierungsprojekte im Großhandel?
Meist an der Reihenfolge. Ein Bestellportal wird eingeführt, obwohl Artikelstammdaten, Preisstaffeln und Bestände noch nicht stimmen. Dann sieht der Kunde die Unordnung zuerst. Wir bereinigen deshalb erst die Daten, die das neue System anzeigen soll, und schalten danach frei. Das dauert länger und hält.
Wie lässt sich die Bestellannahme im B2B digitalisieren?
Über drei Wege, die sich kombinieren lassen: ein Kundenportal für Stammkunden mit Selbstbedienung, EDI für wenige große Handelspartner mit hohem Belegvolumen und automatische Auslesung von Bestellungen aus Mail und PDF für alle, die nichts ändern wollen. Welcher Weg trägt, entscheidet Ihr Kundenstamm, nicht die Technik.
Ab wann lohnt sich EDI mit Handelspartnern?
Wenn ein Partner regelmäßig Belege schickt und dieselben Daten bei Ihnen jedes Mal von Hand entstehen: Bestellung, Lieferavis, Rechnung. Ab diesem Punkt spart die Anbindung Arbeitszeit und Fehlerquellen. Bei zwei Bestellungen im Monat lohnt sie nicht. Das Format gibt fast immer der Handelspartner vor, nicht Sie.
Was ist Logistik 4.0 und was davon betrifft den Mittelstand?
Logistik 4.0 fasst vernetzte Technik in Lager und Transport zusammen: Sensorik, KI-Prognosen, Plattformen, Lager- und ERP-Systeme. Für mittelständische Händler und Großhändler ist davon vor allem die letzte Gruppe relevant. Sensorik und Prognose-Modelle setzen Daten voraus, die erst entstehen, wenn die Buchungskette im Lager sauber läuft.
Digitalisierung in Lager und Auftragsabwicklung besprechen
Erzählen Sie uns, an welcher Station die meiste Zeit verloren geht. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich und endet mit einer Einschätzung, nicht mit einem Angebot für Software.
Ihr Ansprechpartner
Lars Paetzold
Über 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung im Mittelstand. Antwortet persönlich auf Ihre Anfrage.
- Telefon+49 511 9999 3960
- E-Mailinfo@yagemi.de
- ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr
- EinsatzgebietHannover und Umgebung · DACH remote
- Halber Tag im Lager statt Fragebogen
- Anbieterneutrale Auswahl ohne Lizenzprovision
- Reihenfolge mit Begründung statt Wunschliste
- Einführung, Datenübernahme und Anbindung aus einer Hand