Digitalisierung nach Branche: Handwerk und Bau
Handwerkersoftware und Digitalisierung im Handwerk
Weniger Abende im Büro, schnellere Angebote, Nachweise, die im Streitfall auffindbar sind. Wir wählen mit Ihnen die passende Handwerkersoftware aus, führen sie ein und verbinden sie mit Zeiterfassung, Buchhaltung und Telefon. Anbieterneutral, weil wir keine Lizenzen verkaufen.
- EinsatzgebietVor Ort in Hannover und Umgebung · remote im DACH-Raum
- BranchenHandwerk, Bau, SHK, Elektro, Ausbau
- Unsere RolleAuswahl, Einführung, Anbindung, Automatisierung
- AnbieterbindungKeine — wir vertreiben keine Handwerkersoftware
- Typische StartpunkteAngebot, Aufmaß, Zeiterfassung, Baustellendoku
- ErfahrungÜber 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung
- ErstgesprächKostenfrei und unverbindlich
- Telefon+49 511 9999 3960
- E-Mailinfo@yagemi.de
- ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Ein Tag im Betrieb: Wo die Zeit wirklich verschwindet
Digitalisierung im Handwerk scheitert selten an fehlender Technik. Sie scheitert an sechs Stellen im Tagesablauf, an denen eine Information zweimal erfasst, weitergerufen oder gar nicht festgehalten wird. Wer diese Stellen kennt, weiß auch, welche Software er überhaupt braucht.
06:40 Uhr
Der Auftrag liegt im Fach
Der Monteur holt den Ausdruck vom Vortag. Ob die Änderung von gestern Abend darauf steht, weiß niemand. Also ruft er den Chef an, der schon auf dem Weg zur nächsten Baustelle ist.
09:20 Uhr
Aufmaß auf dem Klemmbrett
Maße, Materialliste, ein Foto vom Zählerschrank. Alles landet auf Papier und im Handy. Abends tippt jemand im Büro ab und erfindet dabei gelegentlich eine Zahl neu.
11:05 Uhr
Das Telefon klingelt ins Leere
Ein Neukunde will einen Termin. Alle sind auf der Baustelle, der Anrufbeantworter läuft. Der Kunde spricht nichts auf, sondern wählt die nächste Nummer aus der Trefferliste.
13:30 Uhr
Material per Zuruf
Zwei Meter Rohr werden noch schnell mitgebracht. Niemand notiert, auf welchen Auftrag das geht. Bei der Schlussrechnung fehlt die Position, und die Nachkalkulation zeigt eine Marge, die es nie gab.
16:50 Uhr
Fotos ohne Adresse
Vierzig Baustellenfotos in der Handy-Galerie, ohne Auftrag und ohne Notiz. Reklamiert der Kunde ein halbes Jahr später, wird das Suchen nach dem passenden Bild zur Glückssache.
Monatsende
Stundenzettel rekonstruieren
Wer war wann wo? Die Zettel kommen zerknittert aus der Jacke, Lücken werden geschätzt. Lohnabrechnung und Nachkalkulation stehen damit beide auf demselben wackligen Fundament.
Keiner dieser Punkte ist ein Softwareproblem. Es sind Übergaben zwischen Baustelle und Büro, die niemand festgelegt hat. Genau dort setzen wir an, bevor über ein System gesprochen wird. Den branchenübergreifenden Rahmen dazu beschreibt unser Leitfaden zur Digitalisierung im Mittelstand.
Anbieterneutrale Einordnung
Welche Software-Kategorie löst welches Problem?
Die Frage nach der besten Handwerkersoftware lässt sich nicht beantworten, die nach der passenden Kategorie schon. Sieben Bauformen decken den Markt praktisch vollständig ab. Entscheidend ist nicht der Funktionsumfang, sondern wo die jeweilige Kategorie aufhört und was sie ausdrücklich nicht ersetzt.
| Kategorie | Wofür sie taugt | Wo die Grenze liegt | Was sie nicht ersetzt |
|---|---|---|---|
| Handwerker-Komplettsoftware | Kontakt, Angebot, Auftrag, Termin, Zeiten und Rechnung laufen in einem System. Ein Datensatz vom ersten Anruf bis zur Schlussrechnung. | Gewerkespezifische Kalkulation und komplexe Nachträge bilden viele Pakete nur grob ab. Je spezieller Ihr Gewerk, desto genauer muss der Test ausfallen. | Die Buchhaltung. Belege gehen weiterhin an Steuerberatung oder Finanzbuchhaltung, die Software liefert nur die saubere Übergabe. |
| Aufmaß und Angebot | Maße vor Ort erfassen, Positionen aus dem Stamm ziehen, das Angebot am selben Tag verschicken. Im Bau zusätzlich Leistungsverzeichnisse im GAEB-Format einlesen. | Ohne gepflegte Artikel- und Preisdaten, etwa per Datanorm aus dem Großhandel, bleibt jedes Angebot Handarbeit. | Ihre Kalkulation. Welcher Zuschlag am Ende Ihre Kosten deckt, muss der Betrieb selbst hinterlegen. |
| Baustellendokumentation | Fotos, Bautagebuch, Mängel und Unterschriften hängen fest an Auftrag, Ort und Datum. Im Streitfall haben Sie damit einen belastbaren Nachweis. | Als eigenständige App schnell eingeführt, aber die Doku landet dann nicht in der Auftragsakte, sondern in einem zweiten Archiv. | Eine geordnete Ablage im Büro. Ohne Anbindung an das führende System verdoppeln Sie nur die Suchorte. |
| Zeiterfassung | Kommen, Gehen und Auftragszeiten mobil erfassen, statt am Monatsende Zettel zu deuten. Grundlage für Lohn und Nachkalkulation zugleich. | Das Erfassen ist einfach. Der Aufwand steckt in der Zuordnung auf Aufträge, Lohnarten, Zuschläge und Pausenregeln. | Die Lohnabrechnung. Die Zeiten müssen exportiert und an das Lohnbüro übergeben werden. |
| Belegfluss und Buchhaltung | Eingangsrechnungen digital erfassen, im Betrieb freigeben und strukturiert an die Buchhaltung übergeben, E-Rechnung eingeschlossen. | Ohne klare Freigaberegeln verschiebt sich der Papierstapel nur in ein Postfach und liegt dort genauso lange. | Die steuerliche Beurteilung. Was wie gebucht wird, bleibt Sache Ihrer Steuerberatung. |
| Warenwirtschaft und ERP | Sinnvoll, sobald Sie zusätzlich Material lagern, Handel betreiben oder Produkte online verkaufen. Bestand, Einkauf und Verkauf laufen dann zusammen. | Für den reinen Montagebetrieb überdimensioniert. Einführung und laufende Pflege kosten mehr, als der Betrieb an Nutzen zieht. | Die Auftragssteuerung auf der Baustelle. Dafür braucht es weiterhin eine mobile Anwendung. |
| Einzelne Apps und Werkzeuge | Cloud-Speicher, Messenger, digitale Formulare. Schnell eingeführt, günstig und gut, um genau einen Engpass zu entschärfen. | Jede App bringt einen eigenen Zugang und eine eigene Datenhaltung mit. Die Pflege wächst schneller als der Nutzen. | Ein führendes System, in dem der Auftrag als Ganzes lebt. Ohne dieses bleibt der Betrieb eine Sammlung von Inseln. |
Anbieter nennen wir hier bewusst nicht: Funktionsumfang und Preise ändern sich laufend, und wir verdienen nichts an Lizenzen. Die Auswahl treffen wir im Projekt anhand Ihrer Abläufe. Wo zwei Systeme nicht von Haus aus zusammenpassen, verbinden wir sie über individuelle Datenintegration. Was beim Belegfluss auf Sie zukommt, erklärt unser Artikel zur E-Rechnung mit ZUGFeRD und XRechnung.
Anwendungsfälle
Sechs Anwendungsfälle mit ehrlicher Aufwand-Nutzen-Einordnung
Diese sechs Fälle begegnen uns in Handwerks- und Bauprojekten am häufigsten. Zu jedem steht, welchen Nutzen er realistisch bringt, wie viel Aufwand dahintersteckt und welche Voraussetzung im Betrieb erfüllt sein muss. Fehlt die Voraussetzung, hilft auch die beste Software nicht.
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01
Terminanfragen annehmen, wenn niemand am Telefon ist
Ein KI-Telefonassistent nimmt Anrufe ab, während alle auf der Baustelle sind: Er fragt Anliegen, Adresse und Rückrufwunsch ab und legt daraus eine Notiz an, die im Büro landet.
Aufwand und Nutzen: Nutzen hoch, weil jeder unbeantwortete Anruf im Handwerk oft ein vergebener Auftrag ist. Aufwand mittel — Gesprächsleitfaden und Übergabe ins Büro müssen sitzen.
Voraussetzung: Sie legen fest, welche Anliegen der Assistent selbst beantworten darf und ab wann er weiterleitet. Ohne diese Grenze wird aus dem Assistenten eine Beschwerdequelle.
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02
Das Angebot am Tag des Aufmaßes
Maße und Positionen werden direkt beim Kunden erfasst, das Angebot geht noch am selben Abend raus statt zehn Tage später.
Aufwand und Nutzen: Nutzen hoch: Wer als Erster ein sauberes Angebot vorlegt, ist im Gespräch, wenn der Kunde entscheidet. Aufwand am Anfang hoch, weil Leistungspositionen und Preise einmal sauber hinterlegt werden müssen.
Voraussetzung: Eine Person im Betrieb pflegt Positionen und Preise verbindlich. Fehlt sie, bleibt jedes Angebot trotz Software eine Einzelanfertigung.
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03
Baustellendokumentation mit fester Zuordnung
Foto, Bautagebuch, Mängel und Abnahme hängen an Auftrag, Datum und Ort statt in einer Galerie. Das Büro findet die Unterlagen ohne Rückruf auf der Baustelle.
Aufwand und Nutzen: Nutzen hoch im Streitfall und im Alltag. Aufwand technisch gering, in der Gewohnheit dagegen spürbar — dokumentiert wird nur, was zur Routine wird.
Voraussetzung: Die Monteure dokumentieren in der Anwendung statt im Handy. Das braucht eine klare Ansage und ungefähr zwei Wochen enge Begleitung.
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04
Zeiterfassung statt Stundenzettel
Zeiten werden mobil erfasst und direkt auf den Auftrag gebucht. Am Monatsende muss niemand mehr rekonstruieren, wer wann auf welcher Baustelle war.
Aufwand und Nutzen: Nutzen doppelt: Die Lohnabrechnung stimmt ohne Rätselraten, und die Nachkalkulation zeigt endlich, welche Aufträge tatsächlich Geld bringen. Aufwand mittel, weil Lohnarten und Zuschläge abgebildet werden müssen.
Voraussetzung: Ihre Regeln zu Arbeitszeit, Pausen und Zuschlägen sind schriftlich festgehalten und im Betrieb abgestimmt. Unklare Regeln werden durch Software nicht klarer.
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05
Eingangsrechnungen ohne Schuhkarton
Lieferantenrechnungen werden digital erfasst, im Betrieb freigegeben und strukturiert an die Buchhaltung übergeben.
Aufwand und Nutzen: Nutzen solide: Skonto geht seltener verloren, und die Steuerberatung fragt weniger nach. Aufwand gering bis mittel, abhängig davon, wie viele Freigabestufen Sie brauchen.
Voraussetzung: Es ist geregelt, wer welche Rechnung freigibt. Sonst wandert die Verzögerung nur vom Ablagekorb ins Postfach.
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06
Wiederkehrende Bürowege automatisieren
Auftragsbestätigung verschicken, Termin erinnern, Adressen an die Zeiterfassung übergeben: Solche Ketten laufen von selbst, sobald die Systeme miteinander sprechen.
Aufwand und Nutzen: Nutzen je Vorgang klein, aber er wiederholt sich mit jedem Auftrag. Aufwand gering pro Automatisierung, sobald die Schnittstellen einmal stehen.
Voraussetzung: Die beteiligten Systeme haben eine Schnittstelle. Software ohne offene Programmierschnittstelle lässt sich nur über Umwege anbinden, und Umwege brechen bei jedem Update.
Eine Frage kommt in diesen Gesprächen fast immer auf: Muss überhaupt ein Bautagebuch geführt werden? Vorgeschrieben ist es nicht — die VOB kennt den Begriff nicht, die HOAI nennt ihn nur als Beispiel für die Dokumentation des Bauablaufs. Der Nutzen liegt woanders: Wer Behinderungen, Wetter und Stunden tagesaktuell festhält, kann Nachträge belegen, statt sie später zu behaupten. Was in einen Tagesbericht gehört, steht in unserem Beitrag zum digitalen Bautagebuch; im Betrieb richten wir das dann in der Anwendung ein, die Ihre Leute ohnehin dabeihaben.
Was sich im Handwerk meistens nicht lohnt
Ein Beratungsgespräch, in dem alles empfohlen wird, ist keins. Diese fünf Vorhaben raten wir Handwerks- und Baubetrieben regelmäßig ab, weil der Aufwand den Nutzen übersteigt oder die Grundlage im Betrieb noch fehlt:
- Ein Chatbot auf der Website eines Betriebs mit wenigen Anfragen pro Woche: Die Pflege kostet mehr Zeit, als das Telefon spart.
- Eine individuell programmierte Software, solange ein Standardpaket den Kern Ihrer Abläufe abdeckt.
- Der Umstieg auf ein neues Komplettsystem mitten in der Hochsaison, wenn niemand Luft für Rückfragen hat.
- KI-Auswertungen über Zahlen, die noch auf Zetteln stehen. Ohne saubere Erfassung gibt es nichts auszuwerten.
- Ein zweites Dokumentations-Werkzeug neben dem vorhandenen, nur weil die Oberfläche moderner aussieht.
Anders sieht es aus, sobald wirklich Volumen dahintersteht: Bei einem Kundendienst mit vielen gleichartigen Anfragen am Tag rechnet sich ein Chatbot im Kundenservice durchaus. Für den klassischen Montagebetrieb ist zuerst das Telefon der Hebel. Welche der sechs Felder in einem Betrieb mit 5 bis 30 Mitarbeitenden wirklich trägt und welche drei sich dort nicht lohnen, ordnet unser Artikel KI im Handwerk: Was heute wirklich funktioniert feldweise ein.
Aus Projekten gelernt
Wo Digitalisierung im Handwerk scheitert
Gescheiterte Einführungen liegen fast nie an der Software. Sie liegen an der Reihenfolge, am Zeitpunkt und daran, dass niemand im Betrieb Zeit für die Umstellung bekommt. Die erste Liste kennt jeder Betrieb, der schon einmal ein System wieder abgeschafft hat.
Was Projekte kippen lässt
- Die Software wird gekauft, bevor jemand entscheidet, welcher Ablauf ab Montag gilt.
- Der Betrieb startet mit dem größten System statt mit dem größten Schmerz.
- Alte Daten werden nicht übernommen, also laufen zwei Systeme monatelang parallel weiter.
- Die Monteure erfahren vom neuen Werkzeug erst, als der Vertrag schon unterschrieben ist.
- Niemand im Betrieb ist zuständig, der Chef macht die Einführung abends nebenbei.
- Die Umstellung beginnt im Frühjahr, wenn alle Kapazitäten auf den Baustellen gebunden sind.
- Die Schnittstelle zur Buchhaltung fehlt, also wird weiterhin exportiert und abgetippt.
Was in der Praxis funktioniert
- Ein Ablauf zuerst: das Angebot, die Zeit oder die Doku — nicht alles gleichzeitig.
- Zwei Monteure als Testteam, bevor der gesamte Betrieb umgestellt wird.
- Der Stichtag liegt in der ruhigsten Woche des Jahres, nicht in der Auftragsspitze.
- Stammdaten werden vor dem Start bereinigt, nicht hinterher im laufenden Betrieb.
- Eine feste Ansprechperson im Betrieb bekommt dafür Zeit eingeplant, nicht nur den Auftrag.
- Die Übergabe an die Buchhaltung steht, bevor das erste Angebot im neuen System entsteht.
- Nach vier Wochen wird ehrlich nachjustiert, statt an der ersten Konfiguration festzuhalten.
Umsetzungsbausteine
Bausteine, mit denen wir das umsetzen
Die Branchen-Seite sagt, was sich für Ihren Betrieb lohnt. Wie die einzelnen Bausteine technisch funktionieren, steht auf den jeweiligen Leistungsseiten. Wir kombinieren sie so, dass am Ende ein Ablauf entsteht und nicht eine weitere Insel.
KI-Telefonassistent
Nimmt Anrufe an, während Ihr Team auf der Baustelle ist, und übergibt Anliegen und Rückrufwunsch ans Büro.
Mehr erfahrenAbläufe mit n8n automatisieren
Bestätigungen, Erinnerungen und Datenübergaben laufen automatisch zwischen Ihren Systemen.
Mehr erfahrenIndividuelle Datenintegration
Wenn Handwerkersoftware, Lohnbüro und Buchhaltung nicht von Haus aus zusammenpassen, bauen wir die Brücke.
Mehr erfahrenEingangsrechnungen digital freigeben
Lieferantenrechnungen erfassen, im Betrieb freigeben und strukturiert an die Buchhaltung übergeben.
Mehr erfahrenMicrosoft 365 für Büro und Baustelle
Postfächer, Dateien und Kalender an einem Ort — erreichbar aus dem Büro, aus dem Fahrzeug und vom Bau.
Mehr erfahrenTelefonanlage mit Microsoft Teams
Eine Rufnummer für Büro, Werkstatt und Montage, ohne dass ein Anruf zwischen zwei Geräten verloren geht.
Mehr erfahrenWo sich ein Handgriff hundertfach im Jahr wiederholt, übernehmen ihn Software-Roboter (RPA). Den branchenübergreifenden Einstieg mit Prozessanalyse und Roadmap finden Sie auf unserer Seite zur Digitalisierungsberatung für den Mittelstand.
So gehen wir vor
Vom Betriebsrundgang bis zur laufenden Anwendung
Wir starten nicht mit einer Produktliste, sondern mit einem Tag in Ihrem Betrieb. Der Rundgang findet vor Ort in Hannover und Umgebung statt; Auswahl, Einführung und Schulung laufen anschließend remote im gesamten DACH-Raum. Für weiter entfernte Betriebe beginnen wir mit einer strukturierten Prozessaufnahme per Video.
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01
Betriebsrundgang
Wir gehen einen Tag mit: Auftragsannahme, Büro, eine Baustelle. Danach wissen wir, wo Ihre Zeit tatsächlich hingeht — und nicht, wo sie laut Organigramm hingehen sollte.
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02
Auswahl mit Ihren Zahlen
Wir übersetzen Ihre Abläufe in Anforderungen, holen Angebote ein und testen die beiden Favoriten an echten Aufträgen aus Ihrem Betrieb, nicht an Demodaten.
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03
Einführung mit Testteam
Stammdaten bereinigen, Schnittstellen anbinden, zwei Monteure vorab schulen. Erst wenn die beiden zufrieden sind, kommt der Rest des Betriebs dazu.
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04
Nachjustieren
Vier Wochen nach dem Start schauen wir gemeinsam, was hakt. Was sich als wiederkehrender Handgriff zeigt, automatisieren wir im zweiten Schritt.
Sie wissen, wo es hakt, aber nicht, welches System dazu passt? Wir gehen einen Tag mit und sagen es Ihnen.
Digitalisierung besprechenFörderung
Fördermittel für die Digitalisierung im Handwerk
Digitalisierungsvorhaben im Handwerk sind je nach Projekt und Bundesland förderfähig. Die Programmlandschaft ändert sich allerdings laufend, und mehrere bekannte Programme sind in den vergangenen Jahren ausgelaufen. Deshalb prüfen wir zu Beginn, ob für Ihr Vorhaben überhaupt ein Programm läuft, und schneiden das Projekt so zu, dass ein Antrag Aussicht hat.
Ehrlich zur Einordnung: Wir sind Lotse, nicht Antragsteller. Verlangt ein Programm eine Registrierung oder Autorisierung der Beratung, nennen wir Ihnen die dafür zugelassenen Stellen — Yagemi besitzt eine solche Listung nicht, und eine Förderzusage kann Ihnen ausschließlich der Programmträger geben. Kostenfrei und anbieterneutral beraten außerdem Ihre Handwerkskammer und die Mittelstand-Digital Zentren.
Welche Programme aktuell laufen, mit Konditionen, Quellenangabe und Stand-Datum, halten wir zentral auf der Seite zur Digitalisierungsberatung aktuell — damit hier keine veralteten Zahlen stehen.
FAQ
Häufige Fragen zu Handwerkersoftware und Digitalisierung
Welche Software ist für Handwerksbetriebe geeignet?
Das hängt weniger vom Gewerk ab als vom Engpass. Wer Angebote zu langsam herausbekommt, braucht Aufmaß und Kalkulation mobil. Wer Nachweise sucht, braucht Baustellendokumentation direkt am Auftrag. Wer Lohn und Nachkalkulation retten will, braucht Zeiterfassung. Wir bestimmen zuerst den Engpass und wählen danach die passende Kategorie aus.
Was kostet eine Handwerkersoftware?
Die meisten Cloud-Anbieter rechnen pro Nutzer und Monat ab. Veröffentlichte Preise ändern sich laufend, deshalb nennen wir hier bewusst keine. Rechnen Sie zusätzlich mit Einrichtung, Übernahme Ihrer Stammdaten, Schnittstellen zur Buchhaltung und Schulung. Diese einmaligen Posten fallen im ersten Jahr ins Gewicht und fehlen in vielen Angeboten.
Lohnt sich kostenlose Handwerkersoftware?
Für Einzelunternehmer mit wenigen Rechnungen im Monat reicht eine kostenfreie Lösung oft aus. Sobald Mitarbeiter Zeiten buchen, Baustellen dokumentiert werden oder die Buchhaltung Daten braucht, endet der kostenfreie Umfang meist genau dort. Prüfen Sie vorher, ob Sie Ihre Daten exportieren können, sonst wird der spätere Wechsel teuer.
Wie kann man einen Handwerksbetrieb digitalisieren?
Beginnen Sie mit einem Ablauf, nicht mit einem System. Wir gehen einen Tag mit, halten fest, wo Daten doppelt erfasst werden, und wählen den Prozess mit dem größten Schmerz. Dieser wird umgestellt, mit zwei Monteuren getestet und erst danach auf den ganzen Betrieb ausgeweitet. Dann folgt der nächste Ablauf.
Welche Beispiele gibt es für die Digitalisierung im Handwerk?
Sechs Fälle kommen immer wieder vor: Terminanfragen automatisch annehmen, Aufmaß und Angebot am selben Tag, Baustellendokumentation fest am Auftrag, mobile Zeiterfassung statt Stundenzettel, Eingangsrechnungen digital freigeben und wiederkehrende Bürowege automatisieren. Jeder Fall bringt anderen Nutzen bei anderem Aufwand. Auf dieser Seite ordnen wir sie einzeln ein.
Welche App ist die beste für Handwerker?
Eine allgemein beste App gibt es nicht, weil die Anforderungen je nach Gewerk und Betriebsgröße auseinandergehen. Entscheidend ist, ob die App an Ihr führendes System andockt. Eine hervorragende Insel-App, die ihre Daten nicht weitergibt, erzeugt am Ende mehr Arbeit als der Zettel, den sie ersetzen sollte.
Verkauft Yagemi Handwerkersoftware?
Nein. Wir vertreiben keine Handwerkersoftware und verdienen nicht an Lizenzen. Wir klären mit Ihnen die Anforderungen, holen Angebote ein, testen die Favoriten an echten Aufträgen und übernehmen danach Einführung, Datenübernahme sowie die Anbindung an Buchhaltung, Telefonie und Zeiterfassung. Die Entscheidung für ein Produkt treffen Sie selbst.
Gibt es Fördermittel für die Digitalisierung im Handwerk?
Je nach Vorhaben und Bundesland ja, aber die Programmlandschaft ändert sich häufig und mehrere bekannte Programme sind ausgelaufen. Wir prüfen zu Beginn, ob ein passendes Programm läuft, und schneiden Ihr Projekt förderfähig zu. Eine Registrierung bei einem Programmträger besitzen wir nicht; eine Zusage kann nur der Träger geben.
Digitalisierung für Ihren Handwerksbetrieb besprechen
Erzählen Sie uns, wo im Tagesablauf die meiste Zeit verloren geht. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich — und endet mit einer Einschätzung, nicht mit einem Angebot für Software.
Ihr Ansprechpartner
Lars Paetzold
Über 20 Jahre E-Commerce und Digitalisierung im Mittelstand. Antwortet persönlich auf Ihre Anfrage.
- Telefon+49 511 9999 3960
- E-Mailinfo@yagemi.de
- ErreichbarMo–Do: 08:00–17:00 Uhr | Fr: 08:00–15:00 Uhr
- EinsatzgebietHannover und Umgebung · DACH remote
- Betriebsrundgang statt Fragebogen
- Anbieterneutrale Auswahl ohne Lizenzprovision
- Einführung, Datenübernahme und Schulung aus einer Hand
- Anbindung an Buchhaltung, Telefonie und Zeiterfassung