JTL-Wawi ermittelt jeden Verkaufspreis nach einer festen Hierarchie aus sechs Ebenen. Ganz oben steht der kundenindividuelle Preis — seit Version 1.8.8.0 gewinnt er immer, auch wenn er teurer ist. Rabatte addiert JTL-Wawi nie: Treffen mehrere zusammen, gilt ausschließlich der höchste. Staffelpreise hängen an Artikel und Kundengruppe.
Stand am 7. September 2026: Alle Angaben zu Ebenen, Feldern und Regeln stammen aus dem offiziellen JTL-Guide. Wir haben jede Seite an diesem Tag selbst geladen und im Volltext gegengelesen; die Fundstellen stehen am Ende. Höchste als Stable veröffentlichte Version ist zu diesem Zeitpunkt JTL-Wawi 2.0.6. Einzelne Guide-Seiten tragen allerdings noch den Vermerk „Stand: JTL-Wawi Version 1.6.32.1" — wo das für eine Aussage relevant ist, sagen wir es im Text.
1. Sechs Ebenen: die Reihenfolge, in der JTL-Wawi rechnet
Wer in JTL-Wawi B2B-Preise pflegt, arbeitet nicht mit einer Preisliste, sondern mit mehreren Preisorten gleichzeitig. Ein Artikel kann einen Netto-VK haben, einen abweichenden Preis für die Kundengruppe Händler, einen Staffelpreis ab zehn Stück, einen befristeten Sonderpreis und obendrein einen ausgehandelten Preis für einen einzelnen Kunden. Alle fünf sind gleichzeitig gültig gepflegt. Genau einer landet im Auftrag.
JTL beschreibt dafür eine Reihenfolge, die vielen Anwendern nie begegnet, weil sie auf einer anderen Seite steht als die Anleitung zum Anlegen. Sie sieht so aus, von oben nach unten gelesen.
| Stufe | Preisebene | Wo Sie sie pflegen | Sie greift … |
|---|---|---|---|
| 1 | Kundenindividueller Preis | Artikelstammdaten, Bereich Preise, Registerkarte Kunden, Spalte Indiv. VK-Brutto | Sobald er gesetzt ist. Seit Version 1.8.8.0 auch dann, wenn er teurer ausfällt als jede andere Ebene. |
| 2 | Sonderpreis | Artikelstammdaten, Registerkarte Sonderpreise, je Plattform und Kundengruppe | Solange er aktiv ist. Er überschreibt Kundengruppenpreis, Standardpreis und eingerichtete Staffelpreise. |
| 3 | Kundengruppenpreis je Plattform | Artikelstammdaten, Bereich Preise, Registerkarte der jeweiligen Plattform | Wenn für den Kunden kein kundenindividueller Preis hinterlegt ist. Hier hängen auch die Staffelpreise. |
| 4 | Kundengruppenpreis (Standard) | Artikelstammdaten, Bereich Preise, Registerkarte Global | Wenn für die betreffende Plattform kein eigener Kundengruppenpreis eingetragen wurde. |
| 5 | Plattformpreis | Artikelstammdaten, Bereich Preise, Spalte Indiv. VK-Netto der Plattform | Wenn Sie überhaupt keine Kundengruppenpreise pflegen, aber je Verkaufskanal anders auszeichnen wollen. |
| 6 | Brutto-VK bzw. Netto-VK | Artikelstammdaten, Registerkarte Allgemein, Bereich Preise | Wenn keiner der Preise darüber eingetragen ist. Der Brutto-VK vererbt sich auf alle Kundengruppen und Verkaufskanäle. |
Zwei Einschränkungen gehören sofort dazu. Erstens gilt diese Hierarchie nach Angaben von JTL ausschließlich für vollständig integrierte Plattformen: Aufträge, die Sie direkt in JTL-Wawi anlegen, angeschlossene JTL-Shops und einige über den JTL-Connector angebundene Onlineshops. Für Marktplätze gelten andere Regeln, dazu Abschnitt 10. Zweitens taucht der Staffelpreis in dieser Liste nicht als eigene Stufe auf — er ist eine mengenabhängige Ausprägung des Kundengruppenpreises auf Stufe 3 und lässt sich zusätzlich je Kunde hinterlegen.
Der Staffelpreis ist damit kein Sonderweg, sondern ein Detail innerhalb einer Ebene. Wer ihn als eigenständigen „B2B-Preis" behandelt, wundert sich später, warum eine laufende Aktion ihn aushebelt.
- EbenenSechs, vom kundenindividuellen Preis bis zum Brutto-VK
- SpitzeDer kundenindividuelle Preis gewinnt seit Version 1.8.8.0 unbedingt.
- Zweite EbeneDer Sonderpreis überschreibt Kundengruppen-, Standard- und Staffelpreise.
- RabattlogikRabatte werden nie addiert; es gilt ausschließlich der höchste.
- RabattartenKundenrabatt, Kundengruppenrabatt, Kategorierabatt
- RabattfreiKundenindividueller Preis und Sonderpreis nehmen keinen Rabatt an.
- Staffelpreis gilt fürEinen Artikel in einer Kundengruppe, wahlweise auch je Kunde
- Eingabearten StaffelFestpreis oder automatische Berechnung anhand des Standard-VK
- GeltungsbereichAufträge in JTL-Wawi, JTL-Shops und einige Connector-Shops
- Nicht abgedeckteBay und Amazon kennen keine Kundengruppen.
- NotausgangDas Häkchen Rabatte ignorieren nimmt einen Artikel aus allen Rabatten.
- StandAlle Angaben am 7. September 2026 im JTL-Guide geprüft
2. Die Regel, die sich mit Version 1.8.8.0 umgedreht hat
Auf gleich zwei Guide-Seiten steht derselbe Hinweiskasten, und er ist der Grund, warum ältere Anleitungen im Netz falsche Ergebnisse vorhersagen. Wörtlich heißt es dort: Ab JTL-Wawi Version 1.8.8.0 haben kundenindividuelle Preise immer Priorität. Wenn Sie einen kundenindividuellen Preis vergeben, wird dieser immer verwendet — „auch wenn der Preis dadurch höher ist". Und nur dann, wenn kein solcher Preis existiert, wählt JTL-Wawi die Konstellation, „die dem Endkunden für den entsprechenden Verkaufskanal den günstigsten Preis gewährt".
Das ist mehr als eine Detailänderung. Es kehrt die Logik für die oberste Ebene um. Ein kundenindividueller Preis ist damit keine Vergünstigung mehr, sondern eine Festlegung. Wer einem Kunden vor drei Jahren 92 Euro zugesagt hat und heute allen Händlern 85 Euro berechnet, verkauft an genau diesen Kunden weiterhin zu 92 Euro — sauber nach Regel, aber vermutlich gegen die eigene Absicht. In gewachsenen Kundenstämmen liegen solche Altpreise oft zu Hunderten.
Was JTL nicht schreibt, ist, wie es vorher war. Die Dokumentation beschreibt nur den Stand seit 1.8.8.0. Der Halbsatz „auch wenn der Preis dadurch höher ist" ergibt allerdings nur als Korrektur eines vorherigen Verhaltens Sinn, bei dem auch der Kundenpreis der Günstigster-gewinnt-Regel unterlag. Das ist unsere Lesart, keine Herstelleraussage — praktisch relevant ist ohnehin nur die Gegenwart: Alle derzeit unterstützten Versionsstände liegen weit hinter 1.8.8.0, denn zum Zeitpunkt dieser Recherche ist 2.0.6 die höchste als Stable veröffentlichte Version, daneben läuft der Zweig 1.11 weiter. Die neue Regel gilt also überall.
Wo die Hierarchie aufhört: der Satz vom günstigsten Preis
Hier lohnt genaues Lesen, denn JTL stellt zwei Regeln nebeneinander, ohne sie zusammenzuführen. Die nummerierte Liste beschreibt eine Rangfolge. Der Hinweiskasten auf derselben Seite beschreibt für alles unterhalb der obersten Stufe dagegen ein anderes Prinzip: die für den Kanal günstigste Konstellation. Für den Sonderpreis ist die Sache eindeutig, weil er an zwei Stellen ausdrücklich als Überschreibung beschrieben wird. Für das Zusammenspiel darunter — etwa ein globaler Kundengruppenpreis gegen einen plattformspezifischen mit Rabatt — sagt die Dokumentation es nicht eindeutig.
Wir behaupten an dieser Stelle deshalb nichts, sondern benennen den offenen Punkt: Wo Sie mehrere Ebenen parallel pflegen, gehört ein Testauftrag pro Konstellation zur Einrichtung. Legen Sie einen Testkunden je Kundengruppe an, erfassen Sie je einen Auftrag über eine Stückzahl unter und über der ersten Staffel und vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrer Erwartung. Das dauert eine halbe Stunde und ersetzt jedes Raten.
3. Rabatte werden nie addiert: es gewinnt der höchste
Neben den Preisebenen kennt JTL-Wawi eine zweite Mechanik, die auf den ermittelten Netto-VK wirkt: Rabatte. Der Guide nennt drei Arten, und eine weitere Guide-Seite zeigt einen vierten Pflegeort für dieselbe Art.
| Rabattart | Wo Sie sie pflegen | Worauf sie wirkt |
|---|---|---|
| Kundenrabatt | Kundenstammdaten, Bereich Zahlungen, Feld Rabatt (%) | Auf alle Einkäufe dieses einen Kunden, über Plattformen, die Kundenrabatte unterstützen. |
| Kundengruppenrabatt | Menü Kunden, Kundengruppen, Feld Rabatt in % | Auf alle Käufe der gesamten Kundengruppe, quer über das Sortiment. |
| Kategorierabatt | Kategoriestammdaten, Bereich Sichtbarkeit/Rabatte, je Plattform | Auf alle Artikel einer Kategorie, getrennt nach Kundengruppe und Onlineshop. Er wird an Unterkategorien vererbt. |
| Kategorierabatt für einen Kunden | Kundenstammdaten, Bereich Zahlungen, Schaltfläche Rabatte | Auf eine Kategorie für genau einen Kunden. Die zugehörige Guide-Seite trägt den Vermerk Stand JTL-Wawi Version 1.6.32.1. |
Die entscheidende Regel steht in einem einzigen Satz: Rabatte werden in JTL-Wawi nicht addiert. Sofern mehrere Rabatte vergeben wurden, gilt ausschließlich der höchste Rabatt. JTL rechnet das selbst vor: Ein Artikel kostet 10 Euro brutto, die Kundengruppe Händler hat 10 Prozent globalen Rabatt, die Kategorie zusätzlich 30 Prozent für dieselbe Gruppe. Angewendet werden 30 Prozent, der Kunde zahlt 7 Euro — nicht 6 Euro, wie es bei einer Addition wäre.
Zwei weitere Beispiele aus derselben Quelle machen die Konsequenz greifbar. Setzen Sie einer Kundengruppe global 10 Prozent und in einer Kategorie 5 Prozent, hat der Kategorierabatt „keinerlei Auswirkungen" — die 10 Prozent bleiben. Und ein Kunde mit 25 Prozent Kundenrabatt bekommt diese 25 Prozent immer, unabhängig davon, welche Rabatte für seine Kundengruppe gelten.
Für die Pflege heißt das: Ein zusätzlicher Rabatt ist kein Zuschlag, sondern eine Obergrenze. Wer einer Kundengruppe pauschal 20 Prozent gibt, hat alle darunterliegenden Kategorierabatte wirkungslos gemacht, ohne sie zu löschen. Sie stehen weiter im System, wirken aber nicht — und tauchen bei der nächsten Preisanalyse als scheinbar aktive Regel auf. Wie viel Rabatt Ihre Kalkulation überhaupt verträgt, ist eine ganz andere Frage; dazu haben wir in einem eigenen Beitrag die betriebswirtschaftliche Rabattgrenze mit Break-even-Tabelle durchgerechnet. Hier geht es ausschließlich darum, welcher der gepflegten Rabatte technisch greift.
4. Welche Preise ein Rabatt noch anfasst — und welche nicht
Jetzt kommt der Punkt, an dem in Projekten das meiste schiefgeht. Denn Preisebene und Rabatt sind nicht dasselbe, und die Ebenen verhalten sich unterschiedlich, wenn ein Rabatt dazukommt. Der Guide formuliert es an einer leicht zu übersehenden Stelle sehr klar: Ein individueller Kundengruppenpreis gilt für Artikel und Gruppe, „es sei denn, es wurde ein Kategorie- oder Kundengruppenrabatt angelegt. Ist dies der Fall, wird der Rabatt zusätzlich vom individuellen VK-Netto abgezogen." Das mitgelieferte Beispiel: 10 Euro individueller VK-Netto und 10 Prozent Gruppenrabatt ergeben 9 Euro.
| Preisebene | Rabatt wird zusätzlich abgezogen? | Beleg im JTL-Guide |
|---|---|---|
| Brutto-VK bzw. Netto-VK | Ja | Der Guide hält fest, dass eventuelle Rabatte für Kundengruppen oder Kunden hier automatisch berechnet werden. |
| Plattformpreis (Indiv. VK-Netto) | Ja | JTLs eigenes Beispiel: 10 Euro individueller VK-Netto und 10 Prozent Gruppenrabatt ergeben 9 Euro. |
| Kundengruppenpreis | Ja | Derselbe Satz im Guide: Ein Kategorie- oder Kundengruppenrabatt wird zusätzlich davon abgezogen. |
| Staffelpreis | Nicht eindeutig belegt | Der Guide beschreibt nur, dass der Gruppenrabatt im Eingabedialog eingerechnet und angezeigt wird. Das ist eine Aussage über die Maske, nicht über den Auftrag. |
| Sonderpreis | Nein | Er hat laut Guide Vorrang bei sämtlichen vergebenen Rabatten, sodass diese nicht mehr zum Tragen kommen. |
| Kundenindividueller Preis | Nein | Wörtlich: Bei kundenindividuellen Preisen greifen keine zusätzlichen Rabatte. |
| Artikel mit Häkchen Rabatte ignorieren | Nein | Der Artikel ist laut Guide von allen zuvor festgelegten Rabatten ausgeschlossen und behält seine Verkaufspreise. |
Die Konsequenz für die tägliche Arbeit ist unbequem: Ein Kundengruppenpreis ist kein Endpreis. Wer für die Gruppe Händler einen sauber kalkulierten Nettopreis hinterlegt und parallel einen Gruppen- oder Kategorierabatt pflegt, verkauft unter seiner Kalkulation — ohne dass irgendwo eine Warnung erscheint. Geschützt sind ausschließlich die beiden obersten Ebenen: Auf kundenindividuelle Preise und Sonderpreise wird laut Guide gar kein Rabatt angerechnet.
Für einzelne Artikel gibt es einen dokumentierten Notausgang. In den Artikelstammdaten liegt in der Registerkarte Sonstiges im Bereich Erweiterte Optionen und Informationen die Checkbox „Rabatte ignorieren". Ist sie gesetzt, ist der Artikel „von allen zuvor festgelegten Rabatten ausgeschlossen und behält seine festgelegten Verkaufspreise bei". Für knapp kalkulierte Artikel, Fremdmarken mit Preisbindung des Herstellers oder Aktionsware, die nicht doppelt reduziert werden soll, ist das der saubere Weg — sauberer jedenfalls als das Löschen von Rabatten, die anderswo gebraucht werden.
5. Ein Artikel, ein Kunde, fünf Konstellationen
Damit die Regeln fassbar werden, hier ein durchgerechnetes Beispiel. Ein Artikel mit einem Netto-VK von 100,00 Euro, die Kundengruppe Händler mit 10 Prozent Kundengruppenrabatt, die zugehörige Kategorie mit 15 Prozent Kategorierabatt für diese Gruppe und der Kunde Meyer mit 20 Prozent Kundenrabatt. Alle Beträge und Prozentsätze sind frei gewählte Beispielwerte; belegt ist ausschließlich die jeweils angewandte Regel.
| Konstellation | Was gepflegt ist | Was JTL-Wawi heranzieht | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Endkunde bestellt ein Stück | Nur der Netto-VK von 100,00 Euro. Keine Kundengruppe mit Rabatt, kein Sonderpreis. | Stufe 6: Netto-VK | 100,00 € |
| Händler bestellt ein Stück | Kundengruppenrabatt 10 Prozent, Kategorierabatt 15 Prozent für dieselbe Gruppe. | Stufe 6, davon der höchste Rabatt: 15 Prozent | 85,00 € |
| Kunde Meyer aus der Gruppe Händler | Zusätzlich 20 Prozent Kundenrabatt in den Kundenstammdaten. | Stufe 6, davon der höchste Rabatt: 20 Prozent | 80,00 € |
| Für den Artikel läuft eine Aktion | Sonderpreis 79,00 Euro für die Kundengruppe Händler, Zeitraum aktiv. | Stufe 2: Sonderpreis. Rabatte greifen nicht mehr. | 79,00 € |
| Für Meyer ist ein eigener Preis hinterlegt | Kundenindividueller Preis 92,00 Euro, alles andere unverändert. | Stufe 1: kundenindividueller Preis. Kein Rabatt darauf. | 92,00 € |
Die letzte Zeile ist die, die im Betrieb für Verwunderung sorgt. Kunde Meyer hat die längste Historie, den ausgehandelten Preis und den höchsten Kundenrabatt — und zahlt am Ende 92,00 Euro, während jeder gewöhnliche Händler in derselben Woche 79,00 Euro zahlt. Kein Fehler, sondern exakt die dokumentierte Regel: Stufe 1 schlägt Stufe 2, und auf Stufe 1 greift kein Rabatt.
Genau dieser Fall macht die Aktionsplanung im B2B heikel. Eine Rabattaktion über Sonderpreise erreicht Ihre Stammkunden mit ausgehandelten Preisen nicht. Wer eine Aktion für alle fahren will, muss die kundenindividuellen Preise für den Aktionszeitraum entweder mitpflegen oder bewusst außen vor lassen und das im Kundenkontakt erklären. Ein Automatismus dafür ist im Guide nicht dokumentiert.
6. Staffelpreise: Eingabearten, Grenzen, Massenpflege
Der Staffelpreis ist der klassische B2B-Hebel: Wer mehr abnimmt, zahlt je Stück weniger. In JTL-Wawi gehört er zum Kundengruppenpreis. Sie öffnen die Artikelstammdaten, wählen im Bereich Preise die Kundengruppe und klicken auf „Kundengruppen- und Staffelpreise bearbeiten". Im Dialogfenster „Individuelle Preise festlegen" entscheiden Sie zuerst über die Eingabeart — und diese Entscheidung ist wichtiger, als sie aussieht:
- Festpreis. Sie tragen je Staffel einen konkreten Brutto- und Netto-VK ein. Die Spalten „Brutto-VK (Rabatt in %)" und „Netto-VK (Rabatt in %)" zeigen Ihnen dabei nur an, welchem prozentualen Nachlass Ihre Eingabe entspricht. Ändert sich später der Standard-VK, bleibt der Staffelpreis stehen — das ist gewollt, muss aber gepflegt werden.
- Automatische Berechnung anhand des Standard-VK. Sie tragen in der Spalte „Standard-VK verringern um %" nur den Nachlass ein. Steigt der Standardpreis, ziehen die Staffeln mit. Für Sortimente mit häufigen Einkaufspreisänderungen ist das die deutlich wartungsärmere Variante.
Bei beiden Eingabearten gilt eine Kleinigkeit, die zu Missverständnissen führt: Haben Sie für die Kundengruppe bereits einen Rabatt hinterlegt, zeigt JTL-Wawi ihn in Klammern in den Preisspalten an und rechnet ihn beim Ausfüllen der Felder ein. Der Guide beschreibt damit ausdrücklich das Verhalten der Eingabemaske. Ob derselbe Rabatt im fertigen Auftrag ein zweites Mal auf den Staffelpreis wirkt, sagt die Dokumentation nicht — deshalb steht diese Zeile in der Tabelle in Abschnitt 4 als offener Punkt und gehört auf die Liste der Testaufträge.
Zwei praktische Ergänzungen: Staffelpreise lassen sich auch je Kunde hinterlegen, über die Schaltfläche „Kundenindiv. Preise bearbeiten" mit den Feldern Brutto-VK, Ab Menge und Netto-VK. Der Guide führt sie im selben Absatz wie den kundenindividuellen Preis, auf den kein Rabatt angerechnet wird — sie gehören damit zu Stufe 1. Und für die Massenpflege gibt es einen dokumentierten Weg über JTL-Ameise: den Import „Artikel > Preise / Bestände (QuickSync)" mit einer CSV, die je Artikel Spalten für Staffelmenge und Staffelpreis führt — auf Wunsch getrennt nach Kundengruppe. JTL schreibt dazu ausdrücklich eine Datenbanksicherung vor jedem Import vor, und das ist keine Floskel: Ein fehlerhafter Preisimport erreicht binnen Minuten jeden angeschlossenen Verkaufskanal.
Staffelpreise gibt es auch im Einkauf. JTL-Wawi speichert sie je Artikel und Lieferant mit Startmenge und Staffelpreis, und die Einkaufsliste wählt damit den günstigsten Lieferanten für die geplante Menge. Ob sich das Aufstocken bis zur nächsten Staffel lohnt, zeigt erst der Vergleich mit den höheren Lagerkosten. Ein Rechenbeispiel, ab welcher Menge sich 2 Prozent Rabatt nicht mehr lohnen, steht in unserem Beitrag zur optimalen Bestellmenge mit Staffelpreisen.
7. Sonderpreise: die Aktion mit zwei Abschaltbedingungen
Der Sonderpreis ist die zweite Stufe der Hierarchie und in der Praxis das schärfste Werkzeug. Die Detailseite dazu ist eindeutig: Ein aktiver Sonderpreis überschreibt immer den Kundengruppenpreis, den Standardpreis „und gegebenenfalls auch Ihre eingerichteten Staffelpreise". Zusätzlich hat er Vorrang vor sämtlichen vergebenen Rabatten, „sodass diese nicht mehr zum Tragen kommen".
Wer also einen Aktionspreis setzt, hebelt damit seine gesamte Mengenstaffel aus. Bei einer Aktion auf einen A-Artikel kann das bedeuten, dass ein Großabnehmer, der sonst über die Staffel deutlich günstiger einkauft, plötzlich den Aktionspreis bezahlt — der für ihn womöglich ein Aufschlag ist. Prüfen Sie deshalb vor jeder Aktion, ob der geplante Sonderpreis unter Ihrer tiefsten Staffelstufe für dieselbe Kundengruppe liegt.
Technisch schön gelöst sind die Gültigkeitsgrenzen. Sonderpreise werden je Plattform und Kundengruppe zugeordnet und lassen sich über zwei Bedingungen begrenzen, die auch kombinierbar sind: einen Zeitraum über „Sonderpreise aktivieren ab" und „Bis einschließlich" sowie eine Bestandsschwelle über „Bis Menge im Lager kleiner als". Tragen Sie dort eine 10 ein, wird der Sonderpreis ab einem Lagerbestand von 10 Stück und darunter deaktiviert. Sind beide Bedingungen gesetzt, endet die Aktion, sobald eine davon nicht mehr erfüllt ist.
Diese Bestandsschwelle ist der unterschätzte Teil. Sie verhindert genau das Szenario, das Aktionen im Handel teuer macht: Der Artikel läuft leer, die Nachlieferung kommt zum höheren Einkaufspreis, und der Sonderpreis läuft munter weiter. Wer regelmäßig Aktionen fährt, sollte die Schwelle grundsätzlich mitsetzen. Für die Abstimmung von Aktionen mit Kanalbeständen ist außerdem der Abgleich relevant, den wir im Beitrag zu Überverkäufen im Multichannel beschrieben haben.
8. Die Reihenfolge zum Nachdenken: vier Fragen vor der ersten Eingabe
Aus allem bisher Gesagten ergibt sich eine Pflegereihenfolge. Sie ist bewusst anders herum aufgebaut als die Hierarchie: Sie arbeiten von der breitesten Regel zur engsten, damit jede folgende Entscheidung auf einer bereits geklärten Grundlage steht.
- Welche Kundengruppen brauchen Sie wirklich? Eine Kundengruppe steuert weit mehr als den Preis: eigene Preise, Staffel- und Sonderpreise, Rabatte auf Sortiment und Kategorien, Sichtbarkeiten von Artikeln und Kategorien, Zahlungsarten, Kupons, einen eigenen Mindestbestellwert im Shop und die Frage, ob Brutto- oder Nettopreise dargestellt werden. Ausgeliefert werden Endkunden und Händler. Legen Sie eine dritte Gruppe nur an, wenn sich mindestens zwei dieser Punkte unterscheiden — sonst pflegen Sie dauerhaft doppelt.
- Wo liegt die Mengenstaffel? Die Staffel gehört an den Artikel, nicht an den Kunden. Setzen Sie die Stufen so, dass sie zu realen Verpackungs- und Bestelleinheiten passen, und entscheiden Sie bewusst zwischen Festpreis und automatischer Berechnung. Eine Staffel, die niemand erreicht, kostet nur Pflege.
- Wer bekommt wirklich einen kundenindividuellen Preis? Das ist seit 1.8.8.0 die härteste Festlegung im ganzen System: unbedingt gültig, rabattfrei, aktionsfest. Nehmen Sie sie nur für ausgehandelte Rahmenvereinbarungen — und legen Sie sich eine Wiedervorlage, um die Bestände an Altpreisen einmal im Jahr durchzusehen.
- Was soll die Aktion tun? Erst ganz zuletzt kommt der Sonderpreis, weil er alles darunter überschreibt. Setzen Sie Zeitraum und Bestandsschwelle, prüfen Sie den Abstand zur tiefsten Staffelstufe und wissen Sie, dass Ihre Kunden mit individuellem Preis die Aktion nicht sehen werden.
Wer diese vier Fragen in dieser Reihenfolge beantwortet, hat die Preispflege einmal durchdacht statt fünfmal repariert. Welche Preisstrategie dahinterstehen sollte — Skimming, Penetration, Preisdifferenzierung oder automatisiertes Repricing —, ist eine kaufmännische Entscheidung vor dieser technischen: Dazu haben wir die Preisstrategien im E-Commerce samt Dynamic Pricing gesondert aufbereitet.
9. Was JTL-Wawi unter „Preisliste" versteht
Ein Begriff sorgt regelmäßig für Fehlsuchen. Wer aus einem klassischen ERP kommt, erwartet unter „Preisliste" eine Preisebene: eine benannte Liste, die man Kunden zuordnet. Die gibt es in JTL-Wawi nicht. Die Funktion Preisliste ist eine reine Druck- und Ausgabefunktion.
Der Weg ist zweistufig. In den Artikelstammdaten setzen Sie in der Registerkarte Sonstiges das Häkchen „In Preisliste aufnehmen". Danach öffnen Sie über das Menü Verkauf den Punkt Preisliste, wählen Kundengruppe, Verkaufskanal und Sprache aus und drucken. Ein anschließendes Suchdialogfenster erlaubt es, die Auswahl weiter zu filtern. Herauskommt ein Dokument, kein Preisträger im System.
Die eigentliche B2B-Preissteuerung läuft entsprechend über die Ebenen aus Abschnitt 1: Kundengruppen, Kundengruppenpreise je Plattform, Staffelpreise, kundenindividuelle Preise und Sonderpreise. Wer Kunden dagegen einen echten, personalisierten Preisauszug im Web zeigen möchte, landet beim Shopkonzept, nicht bei der Warenwirtschaft — welche Bausteine dafür nötig sind, haben wir im Beitrag zum B2B Online-Shop mit Kundenkonten und Freigaben zusammengetragen. Ergänzende Funktionen im Frontend kommen häufig über Erweiterungen dazu; einen Überblick über den Markt geben wir bei den JTL-Shop Plugins.
10. Wo die Preishierarchie nicht gilt
Drei Grenzen gehören zu einer ehrlichen Darstellung dazu, und alle drei sind dokumentiert.
Erstens: eBay und Amazon. Der Guide hält an zwei Stellen fest, dass sich Kundengruppenpreise dort nicht hinterlegen lassen und Rabatte pro Kundengruppe nicht funktionieren, „da Kundengruppen nicht unterstützt werden". Marktplatzpreise pflegen Sie stattdessen beim Erstellen des Angebots oder danach über die Marktplatzverwaltung von JTL-Wawi. Eine B2B-Preisstruktur lässt sich auf diesen Kanälen also nicht abbilden — wer B2B-Kunden über eine Plattform bedienen will, braucht dafür einen anderen Kanal, etwa eine Beschaffungsplattform mit eigener Katalogpreislogik, wie wir sie am Beispiel von Mercateo und Unite aus Lieferantensicht beschrieben haben.
Zweitens: der Geltungsbereich der Hierarchie. JTL grenzt sie ausdrücklich auf vollständig integrierte Plattformen ein — Aufträge in JTL-Wawi, angeschlossene JTL-Shops und „einige über JTL-Connector angeschlossene Onlineshops". Welche Connector-Shops das im Einzelnen sind, sagt die Seite nicht. Bevor Sie in einem Drittshop auf Kundengruppenpreise setzen, prüfen Sie das an der Dokumentation des jeweiligen Connectors. Für kundenindividuelle Preise nennt der Guide zusätzlich eine Mindestanforderung: mindestens Shop-Version 4.05.
Drittens: der Versionsvorbehalt. Einzelne der hier genutzten Guide-Seiten tragen noch den Vermerk „Stand: JTL-Wawi Version 1.6.32.1" — unter anderem die zu den Kategorierabatten pro Kunde. Die Regeln, die diesen Beitrag tragen, stehen glücklicherweise auf Seiten ohne diesen Vermerk und sind an zwei unabhängigen Stellen belegt. Bei Feldbezeichnungen und Klickpfaden lohnt trotzdem der Blick in die eigene Installation, gerade weil sich mit JTL-Wawi 2.0 die Oberfläche verändert hat. Wo eine Regel wie die von 1.8.8.0 ausdrücklich an eine Version geknüpft ist, gehört die Versionsangabe zur Aussage dazu — genau daran erkennen Sie im Netz auch die veralteten Anleitungen.
11. Fazit: drei Sätze, die Ihre Preispflege tragen
Die Preisermittlung in JTL-Wawi ist nicht kompliziert, sondern ungewohnt: Sie ist eine Rangfolge, keine Rechnung. Drei Sätze reichen, um sie im Alltag richtig anzuwenden.
Der erste: Der kundenindividuelle Preis gewinnt immer. Seit Version 1.8.8.0 auch dann, wenn er teurer ist, und er nimmt keinen Rabatt an. Das ist die härteste Festlegung, die Sie im System treffen können — behandeln Sie sie entsprechend.
Der zweite: Rabatte addieren sich nicht. Es gilt der höchste, alle anderen bleiben wirkungslos im System stehen. Jeder neue Pauschalrabatt macht also feiner gepflegte Regeln unsichtbar, ohne sie zu löschen.
Der dritte: Nur die obersten zwei Ebenen sind rabattgeschützt. Ein Kundengruppenpreis ist kein Endpreis — ein Kategorierabatt zieht noch einmal ab. Wer knapp kalkuliert, braucht dafür entweder den Sonderpreis, den kundenindividuellen Preis oder das Häkchen „Rabatte ignorieren".
In gewachsenen Systemen liegen diese Regeln meist über Jahre gepflegt übereinander, und niemand weiß mehr, welcher Preis warum herauskommt. Das lässt sich auflösen: einmal alle gepflegten Ebenen sichtbar machen, die Altbestände an kundenindividuellen Preisen durchsehen, wirkungslose Rabatte aufräumen und die Konstellationen mit Testaufträgen absichern. Danach stimmt der Preis wieder mit der Absicht überein — und bleibt es auch.
12. Häufige Fragen zur Preisermittlung in JTL-Wawi
Welcher Preis gewinnt in JTL-Wawi, wenn mehrere gültig sind?
JTL-Wawi arbeitet eine feste Hierarchie aus sechs Ebenen ab. Ganz oben steht der kundenindividuelle Preis, darunter der Sonderpreis, dann der Kundengruppenpreis je Plattform, der globale Kundengruppenpreis, der Plattformpreis und zuletzt der Brutto- oder Netto-VK. Diese Reihenfolge gilt für Aufträge in JTL-Wawi, angeschlossene JTL-Shops und einige Connector-Shops.
Warum wird ein teurerer kundenindividueller Preis trotzdem verwendet?
Weil JTL das mit Version 1.8.8.0 ausdrücklich so festgelegt hat. Der Guide schreibt, kundenindividuelle Preise hätten immer Priorität, auch wenn der Preis dadurch höher ist. Erst wenn kein kundenindividueller Preis existiert, wählt JTL-Wawi die Konstellation, die dem Endkunden für den jeweiligen Verkaufskanal den günstigsten Preis gewährt.
Werden Rabatte in JTL-Wawi addiert?
Nein. Der JTL-Guide formuliert das eindeutig: Rabatte werden in JTL-Wawi nicht addiert, es gilt ausschließlich der höchste. JTLs eigenes Beispiel rechnet zehn Prozent Kundengruppenrabatt gegen dreißig Prozent Kategorierabatt. Angewendet werden dreißig Prozent, nicht vierzig. Auf kundenindividuelle Preise und Sonderpreise wird gar kein Rabatt angerechnet.
Überschreibt ein Sonderpreis den Staffelpreis?
Ja. Die Detailseite zu den Sonderpreisen sagt wörtlich, ein aktiver Sonderpreis überschreibe immer den Kundengruppenpreis, den Standardpreis und gegebenenfalls auch eingerichtete Staffelpreise. Zusätzlich hat er Vorrang vor sämtlichen Rabatten, die dann nicht mehr greifen. Nur ein kundenindividueller Preis steht noch darüber. Für befristete Aktionen ist der Sonderpreis deshalb das richtige Werkzeug.
Wie richte ich Staffelpreise für eine Kundengruppe ein?
Öffnen Sie die Artikelstammdaten, wählen Sie im Bereich Preise die Kundengruppe und klicken Sie auf Kundengruppen- und Staffelpreise bearbeiten. Im Dialogfenster wählen Sie die Eingabeart Festpreis oder Automatische Berechnung anhand des Standard-VK. Danach legen Sie je Staffel die Menge und den Preis fest. Ein Staffelpreis gilt immer für einen Artikel in einer Kundengruppe.
Gelten Kundengruppenpreise auch bei eBay und Amazon?
Nein. Der JTL-Guide hält ausdrücklich fest, dass sich Kundengruppenpreise bei eBay und Amazon nicht hinterlegen lassen, weil diese Marktplätze keine Kundengruppen unterstützen. Auch Rabatte pro Kundengruppe funktionieren dort nicht. Marktplatzpreise passen Sie stattdessen beim Erstellen des Angebots oder später über die Marktplatzverwaltung an.
Was ist die Preisliste in JTL-Wawi?
Eine Druckfunktion, keine Preisebene. Sie setzen in den Artikelstammdaten unter Sonstiges das Häkchen In Preisliste aufnehmen und drucken die Liste später über Verkauf und Preisliste. Dabei wählen Sie Kundengruppe, Verkaufskanal und Sprache aus. Die Preise selbst steuern Sie über Kundengruppen, Staffelpreise, Sonderpreise und kundenindividuelle Preise.
Wie nehme ich einen einzelnen Artikel von allen Rabatten aus?
Über die Checkbox Rabatte ignorieren. Sie liegt in den Artikelstammdaten in der Registerkarte Sonstiges im Bereich Erweiterte Optionen und Informationen. Ist sie gesetzt, ist der Artikel laut Guide von allen zuvor festgelegten Rabatten ausgeschlossen und behält seine Verkaufspreise. Das ist der saubere Weg für Aktionsware und knapp kalkulierte Artikel.
13. Quellen & offizielle Dokumentation
Alle folgenden Quellen wurden am 7. September 2026 abgerufen und im Volltext gegengelesen; die zitierten Formulierungen stammen wörtlich daraus. Herstellerdokumentation ändert sich — bitte prüfen Sie den Stand vor einer Umstellung erneut. Externe Quellen öffnen in einem neuen Tab.
- JTL-Guide: Preisermittlung in JTL-Wawi — Die zentrale Seite: die sechs Stufen im Wortlaut, der Hinweis zu Version 1.8.8.0, der Geltungsbereich der Hierarchie sowie der Satz, dass Rabatte nicht addiert werden, samt Rechenbeispiel.
- JTL-Guide: Kundenindividuelle Preise einrichten — Die zweite, unabhängige Fundstelle des 1.8.8.0-Hinweises, der Bedienweg über die Registerkarte Kunden und die kundenindividuellen Staffelpreise.
- JTL-Guide: Staffelpreise in JTL-Wawi einrichten — Der Bedienweg über die Schaltfläche Kundengruppen- und Staffelpreise bearbeiten, die beiden Eingabearten und alle Spalten der Staffelpreistabelle.
- JTL-Guide: Artikelstammdaten, Registerkarte Sonderpreise — Der Satz, dass ein aktiver Sonderpreis auch Staffelpreise überschreibt und allen Rabatten vorgeht, sowie die beiden Abschaltbedingungen Zeitraum und Bestandsschwelle.
- JTL-Guide: Rabatte für Kundengruppen einrichten — Die drei Rabattwege mit JTLs eigenen Rechenbeispielen, der Hinweis zu eBay und Amazon und der Satz, dass ein Rabatt zusätzlich vom individuellen VK-Netto abgezogen wird.
- JTL-Guide: Artikel von allen Rabatten ausschließen — Die Checkbox Rabatte ignorieren in der Registerkarte Sonstiges und ihre dokumentierte Wirkung auf alle zuvor festgelegten Rabatte.
- JTL-Guide: Kategorierabatte pro Kunde verwalten — Der vierte Rabattort über die Schaltfläche Rabatte in den Kundenstammdaten. Die Seite trägt ausdrücklich den Vermerk Stand JTL-Wawi Version 1.6.32.1.
- JTL-Guide: Kundengruppen in JTL-Wawi anlegen — Was eine Kundengruppe alles steuert, von Preisen und Sichtbarkeiten bis zu Zahlungsarten und Mindestbestellwert, und welche zwei Gruppen ausgeliefert werden.
- JTL-Guide: Staffelpreise mit JTL-Ameise importieren — Der Weg für die Massenpflege über den Import Artikel, Preise und Bestände, der Aufbau der CSV-Datei und die Pflicht zur Datensicherung vor jedem Import.
- JTL-Guide: Preisliste erstellen und drucken — Der Beleg dafür, dass die Preisliste eine reine Druckfunktion ist: Häkchen in den Artikelstammdaten, Ausgabe über das Menü Verkauf nach Auswahl von Kundengruppe, Kanal und Sprache.
- JTL-Software: Download und Versionsübersicht JTL-Wawi — Der Versionsstand am Tag der Recherche. Höchste als Stable veröffentlichte Version ist 2.0.6, daneben läuft der Zweig 1.11 weiter. Version 1.8.8.0 liegt weit dahinter.