DHL erhebt bei Geschäftskunden im November und Dezember 19 Cent Peakzuschlag je Sendung und zusätzlich 50 Cent Peak-in-Peak vom 23. November bis 6. Dezember 2026. Beide fallen nebeneinander an, auch auf Retouren. DPD, GLS, Hermes und UPS veröffentlichen für 2026 keinen Betrag. Weihnachts-Versandfristen hatte am 7. September 2026 kein Paketdienst publiziert — den Bestellschluss rechnen Sie deshalb selbst.
Stand dieses Beitrags: 7. September 2026. Alle Zuschlagsbeträge sind an diesem Tag auf den Seiten der Anbieter nachgelesen. Preise und Zuschläge ändern sich unterjährig — der Energiezuschlag sogar monatlich. Wir halten den veränderlichen Teil bewusst an zwei Stellen fest, in der Zuschlagstabelle in Abschnitt 1 und in der Key-Facts-Box am Ende, statt Zahlen über den ganzen Text zu verteilen. Vor jeder Kalkulation gilt: die verlinkte Anbieterseite und Ihre eigene Vertragsanlage schlagen jede Zahl in diesem Beitrag.
1. Was DHL 2026 aufschlägt
DHL ist im deutschen Paketmarkt der einzige Anbieter, der seine Saisonzuschläge mit Betrag, Zeitraum und Produktliste öffentlich stellt. Auf der Zuschlagsseite für Geschäftskunden steht die Begründung im Klartext: Die Bereitstellung höherer Kapazitäten um Weihnachten erfordere Investitionen, Personal und kurzfristig angemietete Transportmittel. Daraus folgt der Peakzuschlag „in den Monaten November und Dezember".
Der zweite Zuschlag ist der interessantere. Der Peak-in-Peak-Zuschlag gilt laut DHL im Zeitraum mit den höchsten Sendungsmengen, „in der Regel sind dies die Black und Cyber Week eines jeden Jahres". Entscheidend ist der Nachsatz: „Dieser Zuschlag wird unabhängig von etwaigen weiteren Zuschlägen (insb. Peak-Zuschlag) erhoben." Im Fenster zahlen Sie also beides.
| Zuschlag | Höhe | Zeitraum | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Peakzuschlag | 0,19 EUR je Sendung | November und Dezember | Alle acht Produkte der Liste unten, Retouren eingeschlossen. |
| Peak-in-Peak-Zuschlag | 0,50 EUR je Sendung | 23.11. bis 06.12.2026 | Dieselben Produkte, zusätzlich zum Peakzuschlag. |
| Maut- und CO2-Zuschlag | 0,19 EUR je Sendung | ganzjährig | Kein Saisonzuschlag, läuft im Peak aber mit. |
| Energiezuschlag | 3,25 Prozent des Basispreises | Monatswert für September 2026 | Prozentual, wird monatlich neu festgesetzt. |
| Rücksendeentgelt | 4,50 EUR je Sendung | ganzjährig | Laut Anlage 1 mit Gültigkeit ab 01.01.2026, DHL Paket. |
Betroffen sind acht Produkte: DHL Paket, DHL Paket produktionsbasierte Abrechnung, DHL Paket International, DHL Europaket, DHL Retoure und DHL Retoure Online, DHL Retoure International, DHL Kleinpaket sowie Warenpost International. Die Reihe deckt damit praktisch jeden Weg ab, auf dem ein Onlineshop im Dezember Ware bewegt — hin wie zurück.
Ein Detail, das die Planung erleichtert. DHL schreibt: „Der Zeitraum wird jedes Jahr bis zum 01.07. bekannt gegeben." Der Peak-in-Peak-Termin ist also ein halbes Jahr vor der Saison bekannt. Wer ihn im September nachschlägt, ist nicht früh dran, sondern zwei Monate spät. Für 2026 lautet er 23. November bis 6. Dezember — die vierzehn Tage um Black Friday und Cyber Monday.
Dieselben Sätze finden sich in einer Vertragsanlage wieder. Das DHL-Dokument „Anlage 1 (Vergütung) mit Gültigkeit ab 01.01.2026" führt unter der Überschrift Zuschläge das Rücksendeentgelt mit 4,50 Euro, die Leitcodierung mit 0,49 Euro, den Maut- und CO2-Zuschlag mit 0,19 Euro, den Peakzuschlag mit 0,19 Euro und den Peak-in-Peak-Zuschlag mit 0,50 Euro (abgerufen am 7. September 2026, öffnet in neuem Tab). Alle Preise verstehen sich dort ausdrücklich zuzüglich Mehrwertsteuer. Wo genau diese Positionen in Ihrem eigenen Vertrag stehen und welche davon überhaupt verhandelbar sind, haben wir im Beitrag zur Anbindung als DHL-Geschäftskunde auseinandergenommen.
Der Energiezuschlag ist der wandelbarste Posten. Er wird nicht je Sendung, sondern prozentual auf den Basispreis gerechnet und monatlich neu festgesetzt. DHL veröffentlicht die Werte in einer Monatstabelle: Für Juli, August und September 2026 stehen dort jeweils 3,25 Prozent. Zusammengesetzt ist der Wert aus einer langfristigen Komponente, die den Energiemix abbildet, und einer kurzfristigen, die seit dem 1. Juni 2026 kurzfristige Marktbewegungen aufnimmt. Für Oktober 2026 war am 7. September nur die langfristige Komponente veröffentlicht — mit 3,25 Prozent. Was die kurzfristige Komponente im Oktober dazulegt, stand noch nicht fest, und wir schätzen sie nicht.
2. Die Rechnung: was das in einer Saison ausmacht
Zwei Zahlen unter einem Euro klingen harmlos. Der Punkt ist die Menge. Die folgende Rechnung nutzt die belegten Sätze und frei gewählte Beispielmengen — ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen aus dem Vorjahr, dann steht Ihr Wert innerhalb von zwei Minuten.
| Position | Menge | Satz | Summe |
|---|---|---|---|
| Peakzuschlag auf alle Sendungen im November und Dezember | 20.000 Sendungen | 0,19 EUR | 3.800 EUR |
| Peak-in-Peak auf die Sendungen vom 23.11. bis 06.12. | 4.000 Sendungen | 0,50 EUR | 2.000 EUR |
| Peakzuschlag auf Retouren im selben Zeitraum | 2.000 Rücksendungen | 0,19 EUR | 380 EUR |
| Summe der Saisonzuschläge, netto | — | — | 6.180 EUR |
Interessanter als die Summe ist die Verteilung. Ein einzelnes Paket, das zwischen dem 23. November und dem 6. Dezember auf die Reise geht, trägt 0,69 Euro netto zusätzlich. Bei einem Warenkorb von 25 Euro netto sind das rund 2,8 Prozent des Warenwerts, bei 150 Euro noch 0,5 Prozent. Der Zuschlag ist also nicht neutral: Er belastet das Kleinteilgeschäft sechsmal stärker als den großen Warenkorb — und genau das Kleinteilgeschäft ist es, das Rabattaktionen in diesen zwei Wochen anziehen.
Dazu kommt, was ohnehin läuft. Der Maut- und CO2-Zuschlag von 19 Cent je Sendung ist kein Saisonzuschlag, wird im Dezember aber genauso berechnet. Der Energiezuschlag legt bei 3,25 Prozent auf einen Basispreis von 5,00 Euro weitere 16 Cent obendrauf (eigene Rechnung nach der DHL-Formel, kaufmännisch gerundet). Vier Positionen, die einzeln jeweils nach nichts aussehen, summieren sich auf dem Paket im Aktionsfenster.
Was Sie mit der Zahl anfangen:
- Kalkulieren Sie mit dem Satz je Sendung, nicht mit einem Prozentwert auf den Umsatz. Ein Zuschlag von 69 Cent trifft den Zwanzig-Euro-Warenkorb sechsmal härter als den Hundertfünfzig-Euro-Warenkorb.
- Fragen Sie Ihren Ansprechpartner vor Oktober aktiv nach den Sätzen, die für Ihre Vertragsnummer gelten. Die veröffentlichten Werte sind Listenwerte, Ihre Anlage 1 kann abweichen.
- Prüfen Sie, welche Ihrer Produkte überhaupt betroffen sind. Der Zuschlag greift bei DHL über acht Produkte hinweg, aber eben nicht bei allen Versandarten Ihres Sortiments.
- Ziehen Sie Aktionen mit sehr kleinen Warenkörben aus dem Fenster vom 23. November bis 6. Dezember heraus, wenn es der Kampagnenplan zulässt. Zwei Wochen früher oder später kostet 50 Cent je Sendung weniger.
Was in der Praxis schiefgeht:
- Den Zuschlag pauschal auf die Versandkosten aufschlagen. Wer im Dezember die Versandkosten erhöht, während der Wettbewerb es nicht tut, bezahlt die 69 Cent mit abgebrochenen Warenkörben.
- Mit einer Jahreszahl rechnen. Der Zuschlag fällt nur in zwei Monaten an, der Peak-in-Peak nur in vierzehn Tagen. Eine Umlage über zwölf Monate verschleiert genau die Wochen, um die es geht.
- Retouren vergessen. Rücksendungen im November und Dezember tragen denselben Zuschlag wie ausgehende Pakete, tauchen aber in keiner Versandkostenkalkulation auf, die nur den Verkauf betrachtet.
- Auf die Rechnung im Januar warten. Die Sätze stehen seit Juli fest; wer erst beim Rechnungslauf nachrechnet, hat die Saison bereits durchkalkuliert.
Wenn die Zuschläge Sie zur Frage führen, ob der Anbieter überhaupt noch der richtige ist, gehört diese Entscheidung in den Sommer und nicht in den Dezember. Die Profile, Stärken und Grenzen der fünf großen Anbieter stehen im Vergleich der Versanddienstleister; dort geht es auch um die Frage, wann sich eine zweite Versandart wirklich lohnt.
3. Express rechnet anders: Zuschlag je Kilogramm
Wer im Dezember eine Expressoption anbietet, sollte wissen, dass DHL Express nach einer anderen Logik abrechnet. Der dortige Demand-Zuschlag heißt nicht Peak, wirkt aber wie einer — und er wird je Kilogramm abrechnungsrelevantem Gewicht erhoben, nicht je Sendung. Der Unterschied ist erheblich: Ein zehn Kilo schweres Paket trägt den Zuschlag zehnmal.
| Produktgruppe | Zuschlag | Zeitraum |
|---|---|---|
| Time Definite Domestic (national) | 0,10 EUR je Kilogramm, pauschal | 01.11. bis 31.12.2026 |
| Day Definite International (Economy Select) | 0,15 EUR je Kilogramm, pauschal | 01.10.2026 bis 05.02.2027 |
| Time Definite International, Europa nach Europa | 0,30 EUR je Kilogramm | 01.10.2026 bis 05.02.2027 |
| Time Definite International, Europa nach Amerika oder Ozeanien | 0,50 EUR je Kilogramm | 01.10.2026 bis 05.02.2027 |
| Time Definite International, Europa in den Rest der Welt | 0,80 EUR je Kilogramm | 01.10.2026 bis 05.02.2027 |
Zwei Dinge fallen auf. Erstens ist das Zeitfenster im Export deutlich länger als im Paketgeschäft — es reicht vom 1. Oktober 2026 bis zum 5. Februar 2027 und damit weit über die Retourenwelle hinaus. National gilt der engere Rahmen vom 1. November bis 31. Dezember 2026. Zweitens kommt der Treibstoffzuschlag zusätzlich obendrauf, wie DHL Express ausdrücklich vermerkt. Wer eine Express-Zustellung als Rettungsanker für den 22. Dezember einplant, sollte den Preis dafür vorher einmal an einem echten Paketgewicht durchrechnen, statt ihn im Kundenservice zu improvisieren.
Praktisch heißt das für die Sortimentsplanung: Eine Expressoption ist für leichte, hochwertige Artikel ein sinnvoller Rettungsweg und für schwere Ware eine Kostenfalle. Diese Trennung gehört ins Regelwerk Ihrer Versandarten, bevor die Saison beginnt — und damit in die Versandsoftware, nicht in den Kopf der Person am Packtisch. Wie sich Versandarten, Gewichtsstufen und Carrier-Regeln sauber hinterlegen lassen, ist Gegenstand unserer Beratung zu JTL-Shipping und Versandsoftware.
4. Der Marktbefund: vier Anbieter ohne Zahl
Jetzt der Teil, den die meisten Ratgeber als Lücke behandeln — und der in Wahrheit die Nachricht ist. Wir haben am 7. September 2026 die öffentlichen Seiten aller großen Anbieter einzeln geprüft. Außerhalb des DHL-Konzerns veröffentlicht kein deutscher Paketdienst für 2026 einen Saisonzuschlag mit Betrag.
| Anbieter | Veröffentlichter Betrag | Veröffentlichtes Fenster | Was wir geprüft haben |
|---|---|---|---|
| DHL Paket | 19 Cent und 50 Cent je Sendung | Nov/Dez, Peak-in-Peak 23.11.–06.12.2026 | Öffentliche Zuschlagsseite für Geschäftskunden, mit Produktliste und Begründung. |
| DHL Express | 10 bis 80 Cent je Kilogramm | national 01.11.–31.12.2026, international ab 01.10.2026 | Öffentliche Zuschlagsseite mit Preismatrix nach Herkunft und Ziel. |
| GLS | nicht veröffentlicht | 01.10. bis 31.12. als Saisonzeit benannt | Glossareintrag erklärt den Saisonzuschlag ohne Betrag. Die Adresse für Zuschläge liefert eine Fehlerseite. |
| Hermes | nicht veröffentlicht | Oktober bis Dezember | Pressemitteilung vom 5. November 2025, nur für geschäftliche Auftraggeber, ohne Betrag. |
| DPD | nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | Die Presseseite zu Versandfristen ist erreichbar, trägt aber das Datum 22. November 2022. |
| UPS | kein Saisonzuschlag ausgewiesen | nicht veröffentlicht | Das deutschsprachige Dokument zu Demand-Zuschlägen trägt den Stand 31. Januar 2025 und nennt keinen Weihnachtszeitraum. |
Wir nennen bewusst keine Zahlen für die vier. Im Umlauf sind Werte wie 75 Cent für DPD und 25 Cent für Hermes. Beide lassen sich an keiner Anbieterquelle festmachen; die DPD-Zahl ist mehrere Jahre alt, und die Hermes-Zahl vermischt in mehreren Suchergebnissen erkennbar Hermes- mit DHL-Angaben. Eine Zahl abzuschreiben, die man nicht belegen kann, ist in einer Kalkulation schlimmer als eine Lücke: Die Lücke fällt auf, die falsche Zahl nicht.
Für Sie folgt daraus ein konkreter Schritt statt einer Recherche. Bei vier von sechs Anbietern steht Ihr Satz ausschließlich in Ihrem Vertrag. Fragen Sie ihn schriftlich ab, mit Betrag und Zeitraum, und zwar für ausgehende Sendungen und Retouren getrennt. Der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang Oktober: früh genug, um die Kalkulation anzupassen, spät genug, dass der Anbieter seine Saisonsätze intern festgelegt hat.
Bemerkenswert ist noch die Bandbreite der Fenster. GLS nennt für den Herbst den Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember, Hermes von Oktober bis Dezember, DHL nur November und Dezember. Wer im Oktober bereits Aktionen fährt, ist bei zwei Anbietern schon im Zuschlagszeitraum und bei einem noch nicht — ein Punkt, der in Multi-Carrier-Setups gern übersehen wird.
5. Retouren tragen den Zuschlag mit
Die Produktliste von DHL führt DHL Retoure, DHL Retoure Online und DHL Retoure International ausdrücklich auf. Beide Peak-Zuschläge fallen also auch auf dem Rückweg an. Das ist die eine Hälfte der Nachricht.
Die andere Hälfte ist gegenintuitiv. Der Peakzuschlag gilt nur im November und Dezember, der Peak-in-Peak nur vierzehn Tage lang. Eine freiwillig verlängerte Rückgabefrist verschiebt Rücksendungen damit aus dem Zuschlagsfenster heraus — auf der reinen Portoseite ist der Januar die günstigere Zeit für eine Retoure. Wer die Frist zum 6. Januar verlängert, verlagert einen Teil des Rückflusses in einen Monat ohne Saisonzuschlag.
Machen Sie daraus bitte kein Argument, das die Rechnung trägt. Der Kostentreiber einer Retoure ist die Bearbeitung und der Wertverlust der Ware, nicht das Porto; 19 Cent je Sendung entscheiden keine Retourenstrategie. Was eine verlängerte Frist wirklich kostet, welche Formulierungen bindend werden und welche Fristen dabei laufen, steht im Beitrag zu Umtausch und Rückgabe im Weihnachtsgeschäft. Hier zählt nur der Nebeneffekt auf der Versandrechnung — und der spricht ausnahmsweise für die längere Frist.
Ein zweiter Nebeneffekt betrifft das Packmaterial. Retourenfähige Verpackungen sparen im Januar Zeit am Wareneingang, kosten im Einkauf aber mehr. Welche Materialien das leisten und welche Pflichten daran hängen, haben wir im Beitrag zu nachhaltiger Verpackung im Versand beschrieben.
6. Versandfristen 2026: der Stand am 7. September
Der zweite große Posten der Saisonplanung ist der Versandschluss — und hier ist die Quellenlage eindeutig leer. Am 7. September 2026 hatte kein Paketdienst Weihnachts-Versandfristen für 2026 veröffentlicht.
Am deutlichsten zeigt sich das bei DHL. Die Geschäftskundenseite zu den Versandfristen ist erreichbar und trägt in der Seitenüberschrift weiterhin „DHL Versandfristen zu Weihnachten 2025". Wir haben gegengezählt: Die Zeichenfolge 2026 kommt im ausgelieferten Dokument fünfmal vor — viermal in den Cache-Pfaden der Bild- und Skriptadressen, einmal im Copyright-Hinweis im Fuß. Keine einzige Terminangabe für die kommende Saison.
Als Größenordnung, ausdrücklich als Vorjahreswert. Dieselbe Seite nennt für 2025 einen Einlieferungsschluss am 22. Dezember mit dem Zusatz, bei Regelabholung bis 12 Uhr erfolge die Zustellung in der Regel bis zum 24. Dezember. Das war ein Mittwoch. 2026 fällt Heiligabend auf einen Donnerstag, und die beiden Feiertage liegen auf Freitag und Samstag. Wer den Vorjahrestermin eins zu eins übernimmt, rechnet mit einer Kalenderwoche, die es so nicht gibt. Welche Tage 2026 tatsächlich zustellfrei sind, steht in unserer Checkliste für das Weihnachtsgeschäft 2026; dort finden Sie auch den Saisonkalender, den dieser Beitrag nicht wiederholt.
Erfahrungsgemäß erscheinen die Termine zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember auf den Geschäftskundenseiten der Anbieter. Bis dahin gilt: nicht warten, sondern rechnen.
7. Den Bestellschluss aus dem Durchsatz rechnen
Es gibt zwei Wege zu einem belastbaren Bestellschluss. Der eine führt über Ihre Sendungsdaten und beantwortet die Frage, wie lange ein Paket vom Lager zum Kunden braucht; diesen Weg haben wir im Beitrag zu Lieferzeit und Lieferverzug beschrieben, samt der rechtlichen Seite einer Terminzusage. Der andere Weg beginnt vor der Übergabe und wird regelmäßig übersehen: Wie viel Ware bekommen Sie bis zur letzten Abholung überhaupt aus dem Haus?
Diese zweite Rechnung braucht keine Prognose, nur vier Werte aus Ihrem eigenen Betrieb:
Bestellschluss = Abholzeit − Verladepuffer − (Tagesmenge ÷ Pakete je Stunde) − Kommissioniervorlauf
- Abholzeit festhalten — Der späteste Zeitpunkt, zu dem das Fahrzeug Ihren Standort verlässt. Im Beispiel 16:00 Uhr. Diese Zeit steht in Ihrer Abholvereinbarung und ist im Peak häufig eine andere als im Sommer.
- Verladepuffer abziehen — Die Zeit zwischen dem letzten fertigen Paket und dem geschlossenen Fahrzeug. Im Beispiel 15 Minuten. Damit endet das Packen um 15:45 Uhr, nicht um 16:00 Uhr.
- Packzeit für die Tagesmenge rechnen — Tagesmenge geteilt durch Pakete je Stunde. Im Beispiel 900 Pakete bei drei Packplätzen mit je 45 Paketen pro Stunde, also 135 pro Stunde. Das ergibt 6 Stunden und 40 Minuten.
- Kommissioniervorlauf abziehen — Die Zeit, die zwischen der Auftragsfreigabe und dem ersten gepackten Paket vergeht. Im Beispiel 45 Minuten. Wer diesen Schritt vergisst, verschiebt seinen Bestellschluss systematisch zu spät.
- Ergebnis gegen den Normalbetrieb halten — Dieselbe Rechnung mit 300 statt 900 Paketen ergibt 12:47 Uhr statt 8:20 Uhr. Der Unterschied von 4 Stunden und 27 Minuten ist der Teil, den kein Dienstleistertermin abbildet.
- Sonderwege getrennt rechnen — Sperrgut, Auslandssendungen und Streckengeschäfte brauchen einen eigenen, früheren Bestellschluss. Ein einziger Wert für das gesamte Sortiment ist die häufigste Ursache gebrochener Zusagen.
Mit den Beispielwerten ergibt sich: 900 Pakete geteilt durch 135 Pakete je Stunde sind 6 Stunden und 40 Minuten. Von 16:00 Uhr abzüglich 15 Minuten Verladepuffer bleibt 15:45 Uhr; minus 6 Stunden 40 Minuten sind 9:05 Uhr; minus 45 Minuten Kommissioniervorlauf ergibt 8:20 Uhr. Alles, was danach bestellt wird, geht am Folgetag raus.
Dieselbe Rechnung im Normalbetrieb, mit 300 statt 900 Paketen: 2 Stunden 13 Minuten Packzeit, Bestellschluss 12:47 Uhr. Der Bestellschluss wandert im Peak also um mehr als vier Stunden nach vorn, ohne dass ein Dienstleister irgendetwas geändert hätte. Genau diese Verschiebung ist der Grund, warum im Dezember Zusagen brechen, die im Oktober noch gestimmt haben — und sie steht in keiner Fristenmeldung eines Paketdienstes.
Zwei Konsequenzen daraus. Erstens ist der wirksamste Hebel gegen einen zu frühen Bestellschluss nicht der Dienstleister, sondern die Packleistung: Ein vierter Packplatz verschiebt in der Beispielrechnung die Packzeit auf 5 Stunden und damit den Bestellschluss um mehr als anderthalb Stunden nach hinten. Zweitens gehört die Zahl, die Sie herausbekommen, überall gleich kommuniziert — im Shop, in der Bestellbestätigung und in den Textbausteinen des Kundenservice. Ein Bestellschluss, der auf der Startseite anders steht als in der Auftragsbestätigung, erzeugt genau die Anfragen, die er verhindern sollte. Wenn Sie dabei feststellen, dass der Engpass zwischen Kommissionierung und Packtisch liegt, ist das der Punkt, an dem unsere Beratung zu Logistik, Lager, Versand und Retouren ansetzt.
8. Der Peak-Mythos und die amtliche Kurve
Der Weihnachts-Peak gilt als der Moment, in dem die Paketnetze an ihre Grenzen kommen. Zwei unabhängige Datensätze widersprechen dieser Erzählung — nicht in ihrem Kern, aber in ihrer Dramatik.
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in ihrem Datenportal die Beschwerden im Postbereich nach Monaten. Für 2025 sieht die Reihe so aus:
| Monat | Beschwerden |
|---|---|
| Januar | 4.175 |
| Februar | 2.577 |
| März | 3.760 |
| April | 3.454 |
| Mai | 4.009 |
| Juni | 4.916 |
| Juli | 9.663 |
| August | 6.206 |
| September | 5.825 |
| Oktober | 3.697 |
| November | 3.762 |
| Dezember | 3.351 |
Der Spitzenmonat war der Juli mit 9.663 Beschwerden — fast das Dreifache des Dezember. November (3.762) und Dezember (3.351) lagen beide deutlich unter dem Monatsmittel von rund 4.616; der Dezember war nach dem Februar sogar der zweitniedrigste Monat des Jahres. Die zwölf Werte summieren sich auf 55.395, die Jahresangabe der Behörde.
Diese Zahlen brauchen zwei Einordnungen, sonst führen sie in die Irre. Erstens messen sie Beschwerden über Postdienstleistungen insgesamt, nicht die Qualität eines einzelnen Dienstleisters und schon gar nicht die Zustellquote eines einzelnen Shops. Zweitens ist eine Beschwerdezahl kein Qualitätsmaß: Sie hängt davon ab, wie viele Menschen sich beschweren, nicht davon, wie viele Pakete zu spät kamen. Und der Januar (4.175) liegt über November und Dezember, was auf einen Nachlauf hindeutet. Zur Zustellquote im Peak sagen die Daten schlicht nichts — für Deutschland existiert keine veröffentlichte Laufzeitmessung für Pakete, anders als für Briefe. Jede Angabe der Form „im Peak sinkt die Zustellquote auf X Prozent" wäre geraten.
Der zweite Datensatz kommt aus der Branche selbst. Die KEP-Studie 2026 des Bundesverbands Paket- und Expresslogistik meldet für 2025 ein Sendungsplus von 1,8 Prozent auf 4,37 Milliarden Sendungen und im Segment an private Empfänger nur 0,6 Prozent nach 5,5 Prozent im Vorjahr. Wörtlich hält die Studie fest, dass sich „die Schwankungen des Sendungsvolumens im Jahresverlauf verglichen mit den Vorjahren weiter abmildern".
Zusammen ergibt das ein anderes Bild als das vom überlasteten Netz: Die Mengenspitze flacht ab, und die Netze halten sie besser aus als angenommen. Der Engpass Ihrer Saison liegt damit deutlich wahrscheinlicher im eigenen Haus — beim Packdurchsatz aus Abschnitt 7, bei der Bestandsplanung und beim Kundenservice — als im Paketnetz. Das ist die gute Nachricht, denn diese drei Dinge können Sie selbst steuern.
9. Fazit: die Kosten stehen fest, die Termine nicht
Für die Saison 2026 ist die Kostenseite des Versands ungewöhnlich gut planbar — jedenfalls bei einem Anbieter. DHL nennt Betrag, Fenster und Produktliste seit dem 1. Juli, DHL Express veröffentlicht seine Demand-Sätze je Kilogramm. Wer diese Zahlen in die Kalkulation nimmt, weiß im September, was der Dezember kostet.
Bei den vier übrigen Anbietern ist der einzige verlässliche Weg das Gespräch mit dem eigenen Ansprechpartner. Und bei den Versandfristen hilft am 7. September 2026 nur die eigene Rechnung: Bestellschluss aus dem Packdurchsatz, Laufzeit aus den eigenen Sendungsdaten, ein Puffertag obendrauf. Sobald der offizielle Termin erscheint, gleichen Sie ab und behalten den früheren der beiden Werte.
Und die Beschwerdekurve der Bundesnetzagentur ist eine gute Erinnerung daran, wo die Arbeit wirklich liegt. Nicht das Paketnetz entscheidet Ihre Saison, sondern der vierte Packplatz, der saubere Bestellschluss und die Frage, ob Ihre Versandarten die richtigen Gewichte auf die richtigen Produkte legen.
- Peakzuschlag DHL Paket0,19 EUR je Sendung, November und Dezember
- Peak-in-Peak 20260,50 EUR je Sendung, 23.11. bis 06.12.2026
- KumulationBeide Zuschläge fallen im Fenster nebeneinander an: 0,69 EUR netto je Sendung.
- RetourenDHL Retoure, Retoure Online und Retoure International sind zuschlagspflichtig.
- Energiezuschlag3,25 Prozent des Basispreises, Monatswert September 2026
- DHL Express national0,10 EUR je Kilogramm, 01.11. bis 31.12.2026
- Andere DienstleisterDPD, GLS, Hermes und UPS nennen für 2026 keinen Betrag.
- Versandfristen 2026Am 7. September 2026 von keinem Paketdienst veröffentlicht.
- Beschwerde-Spitzenmonat 2025Juli mit 9.663 Beschwerden, Dezember mit 3.351 der zweitniedrigste
- Mengenwachstum 2025Plus 1,8 Prozent Sendungen, plus 0,6 Prozent an private Empfänger
Alle Zuschlagsbeträge und Zeiträume stammen von den Anbieterseiten und einer DHL-Vertragsanlage, die Beschwerdezahlen aus dem CSV-Export des Datenportals der Bundesnetzagentur, die Mengenangaben aus der KEP-Studie 2026 — jeweils selbst abgerufen und gegengelesen am 7. September 2026. Die vollständige Quellenliste steht am Ende des Beitrags.
Preisvorbehalt: Zuschläge, Sätze und Zeiträume ändern sich unterjährig; der Energiezuschlag wird monatlich neu festgesetzt und kann laut DHL zum 1., 11. und 21. eines Monats angepasst werden. Die hier genannten Werte sind Listenangaben der Anbieter mit Stand vom 7. September 2026 und ersetzen weder Ihre Vertragsanlage noch eine schriftliche Auskunft Ihres Ansprechpartners. Prüfen Sie die verlinkten Seiten vor jeder Kalkulation nach.
10. Häufige Fragen zu Peak-Zuschlägen und Versandfristen
Was ist der DHL Peak-Zuschlag?
Der Peakzuschlag ist ein Aufschlag je Sendung, den DHL bei Geschäftskunden in den Monaten November und Dezember erhebt. Er beträgt laut DHL aktuell 19 Cent pro Sendung. Begründet wird er mit höheren Kapazitäten, zusätzlichem Personal und kurzfristig angemieteten Transportmitteln rund um Weihnachten. Stand der Angabe: 7. September 2026.
Wann gilt der Peak-in-Peak-Zuschlag 2026?
DHL nennt für 2026 den Zeitraum vom 23. November bis zum 6. Dezember. Der Zuschlag beträgt aktuell 50 Cent pro Sendung und kommt zum Peakzuschlag hinzu, weil er laut DHL unabhängig von weiteren Zuschlägen erhoben wird. Das Fenster gibt DHL nach eigener Angabe jedes Jahr bis zum 1. Juli bekannt.
Fällt der Peak-Zuschlag auch auf Retouren an?
Ja. DHL listet DHL Retoure, DHL Retoure Online und DHL Retoure International ausdrücklich unter den Produkten, für die beide Peak-Zuschläge anfallen. Das gilt allerdings nur im November und Dezember. Rücksendungen, die erst im Januar eingehen, liegen außerhalb des Zuschlagsfensters. Stand: 7. September 2026.
Erheben DPD, GLS, Hermes und UPS 2026 einen Peak-Zuschlag?
Einen Betrag veröffentlicht keiner von ihnen. GLS nennt nur Saisonfenster, Hermes nur den Zeitraum Oktober bis Dezember für geschäftliche Auftraggeber. Die letzte DPD-Fristenmeldung stammt von 2022, das deutschsprachige UPS-Dokument vom 31. Januar 2025. Ihr Satz steht deshalb allein in Ihrem Vertrag.
Wie hoch ist der Energiezuschlag bei DHL 2026?
DHL veröffentlicht ihn monatlich als Prozentsatz auf den Basispreis. Für Juli, August und September 2026 nennt DHL jeweils 3,25 Prozent. Er setzt sich aus einer langfristigen und einer kurzfristigen Komponente zusammen. Für Oktober 2026 war am 7. September nur die langfristige Komponente mit 3,25 Prozent veröffentlicht.
Wie hoch ist der Demand-Zuschlag bei DHL Express?
Er wird pro Kilogramm berechnet, nicht pro Sendung. Für nationale Time-Definite-Produkte nennt DHL Express 10 Cent je Kilogramm vom 1. November bis 31. Dezember 2026. International gilt vom 1. Oktober 2026 bis 5. Februar 2027 eine Matrix nach Herkunft und Ziel, für Europa nach Europa 30 Cent je Kilogramm.
Wann ist Versandschluss zu Weihnachten 2026?
Am 7. September 2026 hatte das noch kein Paketdienst veröffentlicht. Die DHL-Geschäftskundenseite trug an diesem Tag weiterhin die Fassung für Weihnachten 2025. Rechnen Sie deshalb Ihren internen Bestellschluss selbst aus dem Packdurchsatz und tragen Sie den offiziellen Termin nach, sobald er erscheint.
Wie berechne ich meinen internen Bestellschluss?
Ziehen Sie von der letzten Abholzeit den Verladepuffer ab, dann die Packzeit für die Tagesmenge und zuletzt den Kommissioniervorlauf. Die Packzeit ergibt sich aus Tagesmenge geteilt durch Pakete je Stunde. Im Peak wandert dieser Zeitpunkt allein durch die höhere Menge um Stunden nach vorn.
Steigen die Paketmengen im Weihnachtsgeschäft stark an?
Weniger stark als vermutet. Die KEP-Studie 2026 meldet für 2025 ein Plus von 1,8 Prozent bei den Sendungen und nur 0,6 Prozent im Segment an private Empfänger. Zugleich stellt sie fest, dass sich die Schwankungen des Sendungsvolumens im Jahresverlauf gegenüber den Vorjahren weiter abmildern.
11. Quellen & offizielle Informationen
Alle Angaben in diesem Beitrag stützen sich auf die folgenden Quellen. Alle wurden am 7. September 2026 abgerufen und im Text gegengelesen. Externe Quellen öffnen in einem neuen Tab.
- DHL — Zuschläge für Geschäftskunden (Paket) — Peakzuschlag 19 Cent je Sendung in den Monaten November und Dezember, Peak-in-Peak-Zuschlag 50 Cent je Sendung im Zeitraum vom 23.11. bis 06.12.2026, die Kumulation beider Zuschläge, die jährliche Bekanntgabe des Fensters bis zum 1. Juli, die Liste der acht betroffenen Produkte samt Retouren sowie der ganzjährige Maut- und CO2-Zuschlag von 19 Cent je Sendung.
- DHL — Energiezuschlag für nationale Geschäftskundensendungen — Monatswerte des Energiezuschlags: Juli, August und September 2026 jeweils 3,25 Prozent. Aufteilung in eine langfristige Komponente (September 1,25 Prozent, Oktober 2026 bereits 3,25 Prozent) und eine kurzfristige Komponente (September 2,00 Prozent), Berechnung prozentual auf den Basispreis mit kaufmännischer Rundung auf volle Cent.
- DHL Express — Zuschläge (Export, Import, Domestic) — Demand-Zuschlag je Kilogramm statt je Sendung. National vom 1. November bis 31. Dezember 2026 pauschal 0,10 Euro je Kilogramm, international vom 1. Oktober 2026 bis 5. Februar 2027 nach einer Matrix aus Herkunft und Ziel, für Economy Select pauschal 0,15 Euro je Kilogramm. Zusätzlich fällt ein Treibstoffzuschlag an.
- DHL — Anlage 1 (Vergütung) mit Gültigkeit ab 01.01.2026 (PDF) — Der Zuschlagsblock einer Vertragsanlage: Rücksendeentgelt 4,50 Euro, Leitcodierung 0,49 Euro, Maut- und CO2-Zuschlag 0,19 Euro, Peakzuschlag 0,19 Euro und Peak-in-Peak-Zuschlag 0,50 Euro. Der Hinweis, dass alle aufgeführten Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer verstanden werden.
- DHL — Versandfristen zu Weihnachten (Geschäftskunden) — Am 7. September 2026 erreichbar, inhaltlich aber weiterhin die Saison 2025 samt Einlieferungsschluss am 22. Dezember 2025 bei Regelabholung bis 12 Uhr. Die Zeichenfolge 2026 kommt auf der Seite nur in den Cache-Pfaden der Asset-Adressen und im Copyright-Hinweis vor. Hier sind die Termine für 2026 zu erwarten.
- GLS — Saison und Saisonzuschlag — Die beiden Saisonfenster: Spitzenzeit im Frühjahr vom 1. April bis 31. Mai, Spitzenzeiten im Herbst und Winter vom 1. Oktober bis 31. Dezember. Der Saisonzuschlag wird erklärt, ein Betrag wird auf dieser Seite nicht genannt.
- Hermes Germany — Vorbereitung der Weihnachtssaison — Der Peak-Zuschlag von Oktober bis Dezember für geschäftliche Auftraggeber und die ausdrückliche Ausnahme von Privatpaketen. Ein Betrag wird in der Mitteilung vom 5. November 2025 nicht genannt.
- DPD — Versandfristen (Presseinformation) — Die Seite ist erreichbar, trägt aber die Datumszeile „Aschaffenburg, 22. November 2022". Eine aktuellere Fristen- oder Zuschlagsveröffentlichung für 2026 war am 7. September 2026 nicht auffindbar.
- UPS — Demand-Zuschläge Europa (PDF) — Dokumentstand 31. Januar 2025. Die Zuschläge knüpfen an Paketeigenschaften wie Übergröße und zusätzliche Handhabung an, nicht an eine Jahreszeit; eine Suche nach Peak, Saison, Weihnachten, November oder Dezember bleibt ohne Treffer. Zudem der Hinweis, dass Demand-Zuschläge ohne Vorankündigung geändert werden können.
- Bundesnetzagentur — Beschwerden im Postbereich nach Monaten — Die vollständige Monatsreihe des Jahres 2025 aus dem Datenportal, abgerufen als CSV-Export. Höchstwert Juli mit 9.663 Beschwerden, niedrigster Wert Februar mit 2.577, Dezember 3.351 und November 3.762. Die zwölf Monatswerte summieren sich auf 55.395.
- BPEX — KEP-Studie 2026 (PDF) — Für das Datenjahr 2025 ein Plus von 1,8 Prozent auf 4,37 Milliarden Sendungen, ein Plus von 0,6 Prozent bei Sendungen an private Empfänger nach 5,5 Prozent im Vorjahr sowie die Feststellung, dass sich die Schwankungen des Sendungsvolumens im Jahresverlauf gegenüber den Vorjahren weiter abmildern.